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Kommentar: Eltern können Mobbing in den sozialen Netzwerken verhindern

Kommentar

Eltern können Mobbing in den sozialen Netzwerken verhindern

Evelin Grauer
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    Schulkinder brauchen Anleitung bei der Mediennutzung.
    Schulkinder brauchen Anleitung bei der Mediennutzung. Foto: Jens Kalaene, dpa (Symbolfoto)

    In der Corona-Krise schreitet die Digitalisierung mit riesigen Schritten voran. Viele Besprechungen finden nur noch in E-Mails oder Chats statt. Bekanntlich lief auch der Unterricht der Schüler im Lockdown meist über digitale Medien. Dass diese Form der Kommunikation und des Lernens und Arbeitens viele Vorteile hat, ist unbestritten, aber sie hat auch viele Nachteile. Nicht zuletzt wenn es um die Kommunikation in sozialen Medien geht.

    Internet-Unterricht gab es nicht

    Nicht nur Kinder und Jugendliche, auch Erwachsene brauchen Hilfe im Umgang mit digitalen Medien. Die meisten von ihnen sind keine Fachleute. Sie nutzen die Angebote zwar, aber bringen sich das Nötigste selbst bei oder schauen es bei anderen ab. Eine Art Internet-Unterricht gab es zumindest für viele Eltern nicht. Da sorgt schon mal ein irrtümlich eingesetzter Smiley oder eine verkürzte Whatsapp-Antwort für Verwunderung.

    Versteckt in der Anonymität des Internets

    Aber das sind nur kleinere Probleme. Richtig übel wird es, wenn die sozialen Medien dazu genutzt werden, andere zu beleidigen, bloß zu stellen oder zu terrorisieren. Auch wenn die Erwachsenen dies oft gar nicht mitbekommen, können sie dagegen etwas tun. Denn unabhängig vom Internet müssen sie ihren Kindern vorleben, dass Respekt und Anstand sowohl in der analogen als auch in der digitalen Welt wichtige Güter sind. Daran darf auch die Anonymität des Internets, die offenbar zu Grenzüberschreitungen einlädt, nicht rütteln. Workshops, Kurse und Vorträge können ein verantwortungsvolles Handeln unterstützen, aber Vorbilder sind unverzichtbar.

    Lesen Sie dazu auch unseren Artikel: Schüler im Wittelsbacher Land wünschen sich Hilfe bei digitalen Medien

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