Am Sonntag kandieren bei der Kommunahlwahl vier Kandidaten für den Posten des Landrates. Wir haben alle vier auch in einem Video eingefangen.
Der amtierende Landrat Klaus Metzger (CSU)
Bei der Kommunalwahl 2014 setzte sich Klaus Metzger erst in einer Stichwahl hauchdünn gegen Sepp Bichler (Unabhängige) durch. Damals war er als Schulamtsleiter ein politisch unbeschriebenes Blatt und Quereinsteiger. Sechs Jahre später geht der Amtsinhaber als Favorit in die Landratswahl. Der CSU-Kandidat hat sich in seiner ersten Amtszeit durch seinen ausgleichenden und sachorientierten Politikstil parteiübergreifend Ansehen erworben. Beim Tornado im Affinger Becken 2015 und dem Bahn-Unfall in Aichach bewährte er sich als Krisenmanager und im Kreistag führte er die meisten Entscheidungen im Konsens mit den Fraktionen herbei.
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Kandidiert als Landrat: Stefan Lindauer (Grüne)
Er ist der mit Abstand jüngste Kandidat, der jemals bei einer Landratswahl im Wittelsbacher Land angetreten ist und mit 23 Jahren auch einer der jüngsten Bewerber um ein solches Amt bei den Kommunalwahlen in ganz Bayern. Stefan Lindauer ist von den Grünen nominiert worden und lebt seit 2017 im Wittelsbacher Land. Der Todtenweiser hat sehr schnell Verantwortung in seiner Partei übernommen. Er ist Kreissprecher und steht auf der Kreistagsliste auf Platz zwei.
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Kandidiert als Landrat: Andreas Santa (SPD)
Nicht nur die Grünen haben einen sehr jungen Herausforderer für Landrat Klaus Metzger nominiert. Auch die SPD setzt mit Andreas Santa auf diese Generation. Der 26-jährige Kissinger setzt seine Schwerpunkte insbesondere bei den Themen Nahverkehr, Digitalisierung und Bildung. Mit seiner Kritik am mangelhaften energetischen Zustand der kreiseigenen Schulen und der fehlenden Ausstattung für digitalen Unterricht hat er für eines der wenigen Aufregerthemen im Wahlkampf gesorgt.
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Landratswahl: Rainer Kraft geht für die AfD ins Rennen
Vier Kandidaten wollen Landrat im Wittelsbacher Land werden, beziehungsweise bleiben. Wir haben ihnen Fragen gestellt und stellen die Bewerber in dieser Woche vor. Den Beginn macht Rainer Kraft, der von der rechtspopulistischen AfD nominiert worden ist. Der promovierte Chemiker wohnt in Langweid im Nachbarlandkreis Augsburg und ist seit 2017 Bundestagsabgeordneter. Sein Wahlkreisbüro hat der 46-Jährige in Aichach und seine Schwerpunkte im Parlament liegen im Bereich Energie-, Klima-, Umwelt- und Verkehrspolitik. Kraft ist Landesgruppensprecher der bayerischen AfD-Abgeordneten und, wie er in einem früheren Interview sagte, „nur formal“ Angehöriger des rechtsnationalen „Flügels“ der AfD um den umstrittenen Politiker Björn Höcke.
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