Startseite
Icon Pfeil nach unten
Aichach
Icon Pfeil nach unten

Aichach : Der "Wohnpark an der Franz-Beck-Straße" steht in den Startlöchern

Aichach

Der "Wohnpark an der Franz-Beck-Straße" steht in den Startlöchern

    • |
    • |
    Auf dem noch freien Gelände zwischen dem Hit-Markt, der Schlesienstraße und der Franz-Beck-Straße entsteht bald der „Wohnpark an der Franz-Beck-Straße“. Der Bebauungsplan steht kurz vor dem Abschluss.
    Auf dem noch freien Gelände zwischen dem Hit-Markt, der Schlesienstraße und der Franz-Beck-Straße entsteht bald der „Wohnpark an der Franz-Beck-Straße“. Der Bebauungsplan steht kurz vor dem Abschluss. Foto: Erich Echter

    Für den „Wohnpark an der Franz-Beck-Straße“ besteht bald Baurecht: Der Bauausschuss des Aichacher Stadtrats ging ein letztes Mal Stellungnahmen zu dem Bebauungsplan durch. Christoph Roider vom Planungsbüro Opla in Augsburg erläuterte die Abwägungen.

    Den „Wohnpark an der Franz-Beck-Straße“ realisiert die Stadt gemeinsam mit der Eleonore-Beck-Stiftung schaffen. Die Eleonore-Beck-Stiftung geht auf die Aichacherin Eleonore Beck zurückgeht. Sie unterstützt seit 20 Jahren über die Zoologische Gesellschaft Frankfurt Artenschutzprojekte in aller Welt. Zu ihrem Vermögen zählen viele Grundstücke, auch das an der Franz-Beck-Straße. Einen Teil der Fläche hat Eleonore Beck aber ihrer Heimatstadt Aichach vererbt. Auf dem rund 1,6 Hektar großen, bislang landwirtschaftlich genutzten Grundstück wollen Stadt und Stiftung Wohnraum schaffen. Die Stiftung mit Geschosswohnungsbau, die Stadt ebenfalls mit Geschosswohnungsbau, um günstigen Wohnraum zu schaffen, aber auch Ein- und Zweifamilienhäusern.

    Die Aufstellung eines Bebauungsplans für das Projekt hat der Stadtrat bereits im Juli 2019 beschlossen. Bis der städtebauliche Vertrag zwischen Stadt und Stiftung abgeschlossen werden könnte, ging einige Zeit ins Land. Zeit, die das Büro Opla nutzte, um den Bebauungsplanentwurf so vorzubereiten, dass möglichst wenige Stellungnahmen dazu eingehen. Den Entwurf stellte Planer Werner Dehm im März vor. Im Bauausschuss vertrat nun Christoph Roider Dehm, der an diesem Tag Geburtstag hatte – übrigens ebenso Bürgermeister Klaus Habermann, dem Georg Robert Jung (FWG) für den Stadtrat gratulierte.

    Die gute Vorbereitung hat sich laut Roider gelohnt. Er sprach von „relativ harmlosen Stellungnahmen“ vom Bauernverband bis zum Denkmalschutz, die nacheinander abgearbeitet wurden. Größere Änderungen ergaben sich nicht.

    Gelände lief bei Hochwasser in Aichach voll

    Die Verhältnisse auf dem Grundstück sind nicht ganz einfach. Der Grundwasserstand ist hoch, weil der Boden löß- und lehmhaltig ist, kann Wasser dort kaum versickern. Das hat sich auch beim Hochwasser Anfang Juni gezeigt, als das Grundstück wie eine Wanne „voll lief“ und das Wasser dort stehen blieb, wie Roider in Erinnerung rief. Das Gelände soll deshalb aufgefüllt, das Oberflächenwasser ins Griesbacherl geleitet werden.

    Die Abstimmungen im Bauausschuss fielen alle einstimmig aus. Ebenso die Beschlussempfehlung an den Stadtrat, den Satzungsbeschluss zu fassen.

    Diskutieren Sie mit
    0 Kommentare

    Um kommentieren zu können, müssen Sie angemeldet sein.

    Registrieren sie sich

    Sie haben ein Konto? Hier anmelden