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Algertshausen: Algertshauser Kirche bei Aichach ist bis auf Weiteres gesperrt

Algertshausen

Algertshauser Kirche bei Aichach ist bis auf Weiteres gesperrt

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    Hoch über dem Paartal ragt das Algertshauser Kirchlein heraus und blickt hinüber zur Pfarrkirche nach Aichach.
    Hoch über dem Paartal ragt das Algertshauser Kirchlein heraus und blickt hinüber zur Pfarrkirche nach Aichach. Foto: Erich Echter

    Lieblich schaut es hinab ins Paartal, das Kirchlein von Algertshausen im Aichacher Stadtteil, das den Aposteln Peter und Paul geweiht ist. Jahrhunderte hindurch hat es seine romanischen Strukturen erhalten, nun wurden bei einer Standsicherheitsuntersuchung Baumängel festgestellt.

    Um den Jahreswechsel herum fand im Algertshauser Gotteshaus eine Untersuchung statt, bei der statische und konstruktive Unzulänglichkeiten nachgewiesen werden konnten. Betroffen waren die Dachdeckung sowie vereinzelte Fäulnisschäden im Dachgebälk. Da diese eine potenzielle Gefährdung darstellen, wurde in Abstimmung mit der Kirchenstiftung und zur Sicherheit der Besucherinnen und Besucher vorerst eine Sperrung der Kirche beschlossen. 

    Zeitplan für Restaurierung der Algertshauser Kirche noch offen

    Aktuell wird geprüft, wie eine Instandsetzung im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten von Bistum und Kirchenstiftung aussehen könnte. Ein konkreter Zeitplan liegt hier allerdings noch nicht vor, war seitens der Diözese Augsburg zu erfahren.

    Das Algertshauser Gotteshaus dürfte das älteste Gotteshaus im Paartal sein. Bereits im 12. und 13. Jahrhundert findet man in Algertshausen ein Adelsgeschlecht im Ministerialverhältnis zu den Bischöfen von Augsburg, dessen Eigenkirche das heutige Kirchlein von Algertshausen war. Eine der herausragendsten Persönlichkeiten dieses Adelsgeschlechtes war Siegfried von Algertshausen, der von 1.8.1286 bis zu seinem Tod 26.6.1288 Bischof von Augsburg war. 

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