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FDP: Hans-Peter Posch will als Landesvorsitzender die Partei neu ausrichten

Inchenhofen/Aichach-Friedberg

Hans-Peter Posch will zurück in den Landtag: "Wer nicht leidensfähig ist, sollte lieber nicht FDP-Mitglied werden"

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    2025 kandidierte Hans-Peter Posch für den Bundestag. Den Einzug verpasste die Partei. Nun bewirbt sich Posch um den Landesvorsitz.
    2025 kandidierte Hans-Peter Posch für den Bundestag. Den Einzug verpasste die Partei. Nun bewirbt sich Posch um den Landesvorsitz. Foto: Dominik Bunk (Archivbild)

    Herr Posch, die FDP hat zuletzt nur verloren. Landesvorsitzender einer Partei zu werden, die aktuell zu den Splitterparteien gehört, erscheint aktuell nicht gerade erstrebenswert. Sind Sie besonders leidensfähig?

    Hans-Peter Posch: Wer nicht leidensfähig ist, sollte lieber nicht FDP-Mitglied werden. Wir werden gern in eine Ecke gestellt. Mal sind wir die Steigbügelhalter, dann die Zahnarzt-Partei oder die Umfaller. Aber uns geht es immer um Eigenverantwortung und Selbstständigkeit. Ich habe in meinem Leben durchhalten gelernt. Bei meiner Kandidatur geht es mir um die Zukunft des Liberalismus. Die FDP verkörpert diese Politik, wir sind das Original. Freiheit, Leistungsgerechtigkeit, weniger Staat sind die Grundlinien, die es zu verteidigen gilt. Ohne FDP ist das in Deutschland Geschichte. 

    Welche Chancen rechnen Sie sich aus? Warum braucht die FDP einen wie Sie?

    POSCH: Wenn ich mir keine Chancen ausrechnen würde, hätte ich meinen Hut nicht in den Ring geworfen. Ich bin schon sehr lange bei der FDP und führe den Kreisverband FDP Aichach-Friedberg. Als Stellvertreter des Bezirksverbands Schwaben kenne ich die wichtigsten Punkte, welche in Bayern geschärft und betont werden müssen. Die Bayern FDP braucht wieder eine klare, verständliche Sprache. Die Bürger müssen verstehen, was wir für sie tun können. Das war in der Vergangenheit nicht immer vorhanden. Ich bin kein Berufspolitiker, ich kenne die Sorgen und Nöte der Bürger, egal ob Arbeitnehmer oder Selbstständiger. Ich weiß, was es heißt, Verantwortung zu übernehmen und zu tragen.

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