Bei welchen Bushaltestellen im Landkreis Aichach-Friedberg sehen Sie Gefahrenpotenzial? Diese Frage haben wir unseren Leserinnen und Lesern im vergangenen Herbst gestellt. Die Aufmerksamkeit für die Busstopps war eine Folge des tragischen Unfalls im Rehlinger Ortsteil St. Stephan, bei dem im September ein zehnjähriges Mädchen starb. Unsere Frage hat nicht jedem gefallen, weil sie unangenehm und schmerzhaft ist, aber sie ist wichtig und nötig. Und sie führt zu Verbesserungen.
Unsere Leserinnen und Leser haben uns über 20 Hinweise geschickt, an welchen Haltepunkten sie Risiken sehen. Mittlerweile wurden viele dieser Stellen bei der jährlichen Verkehrsschau überprüft. Fachleute unter anderem der Polizei, der Straßenverkehrsbehörde und des Bauamts haben über mögliche Konsequenzen beraten. An einigen Bushaltestellen soll es schon bald Verbesserungen geben, indem neue Gefahrenschilder aufgestellt werden und in einem Fall eine Temporeduzierung umgesetzt wird.
Verbesserungen an Bushaltestellen sind auch ein Erfolg unserer Leserinnen und Leser
Zwar gehen der Landkreis und die Kommunen nach eigenen Angaben auch ohne Zeitungsaufruf regelmäßig Hinweisen von Bürgerinnen und Bürgern nach, aber in diesem Fall hatte das „gemeinsame Hinschauen“ vielleicht ein größeres Gewicht. Es darf als kleiner Erfolg unserer Leserinnen und Leser bezeichnet werden, dass einige „Entschärfungen“ angestoßen wurden. Wenn nur eine davon helfen kann, einen Unfall zu vermeiden, war unsere Frage berechtigt.
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