Startseite
Icon Pfeil nach unten
Aichach
Icon Pfeil nach unten
Petersdorf
Icon Pfeil nach unten

Neue Abwassergebühren in Petersdorf gelten ab Januar 2026

Petersdorf

Für Niederschlagswasser gibt es in Petersdorf jetzt eine eigene Gebühr

  • |
  • |
  • |
  • |
    Für Niederschlagswasser, zum Beispiel Regen, gibt es in Petersdorf ab Januar eine eigene Gebühr.
    Für Niederschlagswasser, zum Beispiel Regen, gibt es in Petersdorf ab Januar eine eigene Gebühr. Foto: Angelika Warmuth, dpa (Symbolbild)

    Schnell zum Beschluss gebracht wurde am Montagabend im Petersdorfer Gemeinderat die Einführung der Niederschlagswassergebühr, die heuer bereits zweimal Thema im Gremium war. Außerdem wurde die Erhöhung der Abwassergebühr für Schmutzwasser beschlossen.

    Im September verabschiedete der Gemeinderat eine neue Art der Abwasserabrechnung, bei der das Verursacherprinzip gilt. Ab dem 1. Januar 2026 wird es eine neue Abwassergebühr für das Niederschlagswasser geben, das vom Himmel kommt und in einen Kanal umgeleitet wird. Die Abwassergebühr für Schmutzwasser, also für verbrauchtes Wasser, das beispielsweise beim Abspülen, Duschen und Händewaschen anfällt, wird auch künftig erhoben. Diese steigt zum 1. Januar von 3,83 Euro auf 5,12 Euro pro Kubikmeter.

    Niederschlagsgebühr in Petersdorf liegt bei 36 Cent

    Dieser Beschluss fiel bereits im Oktober. Damals wurde noch angenommen, dass die neu eingeführte Niederschlagswassergebühr sich auf 34 Cent belaufen wird. Nun liegen die finalen Zahlen vor – gebührenpflichtige Bezugsflächen von 225.000 Quadratmetern und ein umlagefähiger Kostenanteil von rund 81.000 Euro.

    Die finale Niederschlagswassergebühr wurde mit 36 Cent pro gebührenpflichtige Fläche in die Satzung geschrieben und einstimmig beschlossen.

    Abwasserhebeanlage soll zwei Straßen besser schützen

    Zum Schluss der letzten Sitzung des Jahres nutzte Petersdorfs Bürgermeister Dietrich Binder noch die Gunst der Stunde, um über die finale Inbetriebnahme der Abwasserhebeanlage zu berichten, die künftig dafür sorgen soll, dass bei Starkregen das Wasser in der Deutschherrenstraße und am Angerweg besser abtransportiert werden kann. Die Bepflanzung der Baugebiete, unter anderem im Baugebiet „Westlich der Mallerbreite“, soll noch vor Weihnachten abgeschlossen werden.

    Auch die Baumaßnahmen rund um das Katholische Kinderhaus St. Johannes Baptist sind abgeschlossen. Bereits im Sommer wurden Wege neu gepflastert. Nun wurde eine Wippe versetzt, der Sandkasten aufgelockert, der Hügel um die Rutsche modelliert und zwei neue Schaukeln aufgebaut. Die Zuschüsse für die Sanierung der Grundschule, die längst abgeschlossen ist, ist in Höhe von 128.000 Euro nun auch eingegangen, teilte Binder dem Gremium mit.

    Gefahrenstelle auf der Staatsstraße bei Petersdorf

    Darüber hinaus äußerte Werner Brune eine Bitte: Das Staatliche Bauamt soll um die Prüfung des Straßenbelags auf der Staatstraße gebeten werden. Dort haben sich bereits mehrere Unfälle ereignet, weshalb zu prüfen wäre, ob der Straßenbelag in Ordnung ist. Würde die Prüfung so ausfallen, dass der Belag in Ordnung ist – obwohl laut Brune eine Bodenwelle deutlich spürbar sei – sollte versucht werden, das Tempolimit, das derzeit bei 70 Stundenkilometern liegt, um ein Stück zu verlängern, um weiteren Unfällen vorzubeugen.

    Diskutieren Sie mit
    XXX 0 Kommentare
    hier kommen komentare rein

    Um kommentieren zu können, müssen Sie angemeldet sein.

    Anmelden

    Sie haben noch kein Konto? Kostenfrei registrieren