Mit der Beförderung von Kindern zur Schule gab es vor einigen Jahren im Bereich der Marktgemeinde Aindling immer wieder Probleme (wir berichteten mehrfach). Hat sich das Thema in der Zwischenzeit erledigt, werden die Buben und Mädchen nun zuverlässig transportiert? Aindlings Bürgermeisterin Gertrud Hitzler verneint auf Anfrage unserer Redaktion und antwortet: „Das Gegenteil ist der Fall.“ Gerade in den vergangenen Tagen sei der Ärger um das Thema neu aufgeflammt.
Was sich deutlich gebessert habe, sei der Transport der Kinder von Aindling nach Willprechtszell in der Nachbargemeinde Petersdorf. „Das läuft relativ gut“, erläutert Hitzler. Anders sieht es ihrer Aussage zufolge jedoch aus, wenn Kinder vom Marktanger in Aindling zur Grund- und zur Mittelschule gefahren werden sollen.
Am Montag warteten Aindlinger Schulkinder vergeblich auf den Schulbus
Hier war eigentlich seit Montag, 20. Oktober, ein zusätzlicher Bus am Morgen vorgesehen. Doch die Kinder warteten an diesem Tag vergebens. Offensichtlich lag es Hitzler zufolge am eingeteilten Busfahrer, der diesen Auftrag wohl nicht richtig verstanden habe. Wie die Aindlinger Bürgermeisterin weiter berichtet, war inzwischen ein Disponent der DB Regio vor Ort, um zu kontrollieren, ob die Fahrten der Schulbusse planmäßig über die Bühne gehen.
Die Bürgermeisterin versichert, dass sowohl Schulrektorin Brigitte Beck wie auch Anton Schieg, im Landratsamt Aichach-Friedberg für die Angelegenheit zuständig, alle Hebel in Bewegung setzen, um die Kinder sicher und pünktlich ans Ziel zu bringen und auch deren Eltern zufriedenzustellen. Die Schulleiterin wollte sich auf Anfrage derzeit nicht zu dem Thema äußern.
Am Donnerstag wurden erneut Schulkinder nicht vom Bus abgeholt
Schieg bestätigt die Aussagen der Aindlinger Bürgermeisterin. Er kommentiert die Tatsache, dass Kinder nicht abgeholt wurden, mit diesen Worten: „Sehr ungünstig. Wir sind sofort tätig geworden.“ Man müsse schließlich bedenken, dass es sich hier um Kinder in den unteren Schulklassen handle, betont er. Schieg zufolge gab es am Donnerstag erneut so einen Fall. Er bekam den Ärger prompt am Telefon zu hören. Schieg sagt: „Wenn die Leute bei mir aufschlagen, dann ist es schlecht.“ Er ergänzt: „Ich hoffe, dass es eine Anlaufschwierigkeit war.“
Er vermutet, dass es sich in diesem Fall um ein Problem in Sachen Kommunikation handelte. Schieg drängt darauf, dass die Fahrer noch mal unterrichtet werden, damit sich in Zukunft alle Beteiligten darauf verlassen können, dass die vorgegebenen Zeiten eingehalten und die Schulkinder zuverlässig abgeholt und ans Ziel gebracht werden.
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