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Relegation: Echsheim-Reicherstein muss runter

Fußball-Relegation

Aus in der Relegation: SV Echsheim-Reicherstein steigt ab

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    Im Regen von Dasing unterliegt der SV Echsheim-Reicherstein dem SV Schwabegg mit 1:3. Nach einer Saison in der Kreisliga bedeutet die Niederlage in der Relegation den Abstieg.
    Im Regen von Dasing unterliegt der SV Echsheim-Reicherstein dem SV Schwabegg mit 1:3. Nach einer Saison in der Kreisliga bedeutet die Niederlage in der Relegation den Abstieg. Foto: Reinhold Rummel

    Es zogen sehr dunkle Wolken über die Dasinger Sport- und Freizeitanlage. Und finster wurde es dann auch für den Ost-Kreisigisten SV Echsheim-Reicherstein. Als Schiedsrichter Lucas Trs die Relegations-Partie um den Klassenverbleib abpfiff, war die Gewissheit, dass die Simon Landes-Elf absteigen muss. 1:3 unterlag der Ost-Vertreter gegen den Augsburger Kreisligisten SV Schwabegg.

    „Heute war nichts zu holen für uns“, zog ein enttäuschter Spielertrainer Simon Landes nach dem Schklusspfiff des starken Unparteiischen Trs ein bitteres Fazit. Als die Sonne noch strahlte beim Anpfiff, legten die Augsburger Vertreter mächtig los. Echsheim kam nicht richtig in die Gänge und sah sich den ersten gefährlichen Angriffen der Elf um Interims-Coach Stephan Heckel gegenüber. Schon der erste vielversprechende Vorstoß führte dann zur Blitzführung durch einen satten Distanzschuss von Yannik Mayr. Der SVS war geschockt und konnte sich bei Keeper Andreas Stegmair bedanken, dass zunächst keine weiteren Treffer für die Schwabegger fielen.

    Als dann die ersten Gewitter-Blitze sich anmeldeten, unterbrach Schiedsrichter Lucas Trs sofort die Partie und schickte die Mannschaften in die Kabinen zurück – die Zuschauer suchten Schutz unter der Ankner-Tribüne auf der Dasinger Sportheimseite. „Ein Abbruch stand kurz bevor“, so Spielleiter Günther Behr, der sich bereits wegen eines Ersatztermins mit den Vereinen abstimmte.

    Die Gewitterwolken verzogen sich aber und der Regen ließ nach – Schiedsrichter Trs setzte die Partie nach knapp einer halben Stunde Unterbrechung fort. Und wieder hatte die Heckel-Elf die besseren Chancen. Ein Kopfball von Yannik Mayr strich nach einem Eckball hauchdünn am Pfosten vorbei. Nach dem Seitenwechsel feuerte Benedikt Rehm aus rund 20 Metern gefährlich ab. Dann beteiligte sich der SV Echsheim-Reicherstein plötzlich doch noch am Spiel und gestaltete die Partie ausgeglichener. Dennoch hatte Samuel Dischler den zweiten Treffer auf dem Schlappen – Stegmair reagierte stark, ebenso wenig später gegen Lukas Ellenrieder.

    Dann jubelte plötzlich der SVE. Bastian Baumgärtner war durchgelaufen und schob zum umjubelten 1:1-Ausgleich ein. Wer nun gehofft hatte bei den Roten, wurde bitter enttäuscht. Denn Schwabegg nahm noch mehr Fahrt auf. Samuel Dischler sorgte für die erneute Führung und Malte Delfs machte zum 3:1 die Blau-Weißen überglücklich. „Wir haben die nötige Luft gehabt und sind von Beginn an marschiert“, freute sich Interims-Coach Heckel, der nun am Samstag in Merching gegen Türkspor Augsburg die nächste Chance auf den Klassenverbleib haben wird.

    Dagegen steigt der SV Echsheim-Reicherstein aus der Kreisliga Ost ab. „Wir waren heute einfach schlecht und haben nicht den Schwung der letzten Wochen auf den Rasen gebracht“ vermisste Spielertrainer Simon Landes die Frische in seinem Team. „Bitter, aber das gilt es nun zu verdauen und dann einen Neu-Anfang in der Kreisklasse starten“, sagte er – und genehmigte sich ein Frustbier.

    • FC Affing

    Genau sieben Minuten und 45 Sekunden waren in Thierhaupten gespielt, als Schiedsrichter Linus Benesch die Relegation zwischen dem VfL Westendorf und dem FC Affing II unterbrach. Kurz darauf regnete es wie aus Eimern begleitet von Blitz und Donner sowie Sturmböen. 25 Minuten wartete Benesch ab, dann betrat er noch einmal das Feld und entschied zur Enttäuschung der mitgereisten Fans beider Mannschaften auf Abbruch. Und das obwohl der Himmel zu diesem Zeitpunkt wieder aufhellte und der Regen nachlies. Im Anschluss begründete er seine Entscheidung, die einige Zuschauer nicht nachvollziehen konnten und mit der auch Westendorfs Trainer Dieter Deak nicht ganz einverstanden war.

    Das Spiel des FC Affing II wurde gewitterbedingt abgebrochen. Das Spiel in Thierhaupten wurde wegen schweren Gewitter abgebrochen
    Das Spiel des FC Affing II wurde gewitterbedingt abgebrochen. Das Spiel in Thierhaupten wurde wegen schweren Gewitter abgebrochen Foto: Adrian Goldberg

    „Im Strafräumen waren große Pfützen“, erklärte Benesch den Abbruch wegen der Platzverhältnisse wenige Minuten später und ergänzte: „Der Torhüter konnte keinen Ball mehr über 20 Zentimeter spielen. So ein Relegationsspiel ist zu wichtig, als dass es unter diesen Bedingungen entschieden wird.“ Fans und Spieler nehmen vermutlich am Donnerstag um 14 Uhr einen neuen Anlauf, die Tickets bleiben gültig. (pibo, strl)

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