Am Ostermontag versammelten sich Familien in der Pfarrkirche Todtenweis zu einem besonderen Gottesdienst unter dem Motto „Ich sehe was, was du nicht siehst“. Im Mittelpunkt standen die Farben des Lebens und die Botschaft von Hoffnung und Auferstehung. Der Gottesdienst wurde vom Familiengottesdienst-Team vorbereitet, das auch den Predigtteil sehr anschaulich darstellte. Geleitet wurde die Feier von Kaplan P. Sunoj John. Mit einem großen bunten Bild, auf dem ein Kreuz zu sehen war, zeigten sie, wie das Leben durch Jesus hell, lebendig und fröhlich wird. Dieses Bild wurde anschließend mit einer schwarzen Schicht verdeckt – und die Kinder durften die schwarze Schicht anschließend selbst frei-kratzen. So wurde das „bunte Leben“ sichtbar und die Osterbotschaft auf spielerische Weise erlebbar. „So ist Ostern“, hieß es in der Predigt, „es verwandelt Trauer in Freude, Angst in Mut und das Kreuz in ein Hoffnungszeichen. Unter dem Dunklen hat Gott längst neues Leben vorbereitet.“ Als besonderes Symbol erhielten die Kinder ein Kratzbild, das zunächst schwarz erscheint, unter dem aber leuchtende Farben zum Vorschein kommen – ein Sinnbild für die Osterbotschaft: Das Leben ist stärker als der Tod, das Licht stärker als die Dunkelheit. Musikalisch wurde der Gottesdienst von den Gitarren-Kindern (Hannah, Antonia, Luisa) und dem Organisten Kilian Leopold begleitet, was der Feier eine lebendige und festliche Stimmung verlieh. Nach der Feier waren die Kinder zu einer Osternestsuche im Pfarrgarten eingeladen, während die Erwachsenen bei einem kleinen Umtrunk ins Gespräch kommen konnten. So wurde der Familiengottesdienst zu einer rundum gelungenen Veranstaltung, die Groß und Klein gleichermaßen begeisterte.
Todtenweis
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