Vier Jahre nach den ersten Explosionen spiegelt sich der Schrecken der frühen Morgenstunden des 24. Februar 2022 in Irina Kalashnykovas Augen. „Das Fenster neben meinem Bett ist bei der Explosion zerbrochen“, erinnert sich die 41-Jährige. Sie, ihr Mann und ihre drei Kinder kauern sich in einem Zimmer zusammen und wissen nicht, was da gerade passiert. Anfangs hoffen sie noch auf einen Fehler, doch schnell wächst die Angst, dass es sich um einen Angriff, um Krieg, handelt. Zu Beginn des russischen Invasionskriegs lebt die Familie in der ukrainischen Stadt Makijiwka, nur wenige Kilometer von Donezk entfernt, in der russischen Besatzungszone.
Aichach
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