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Warum KI in der Kirche beinahe unumgänglich ist

Kommentar

KI in der Kirche: Bloß die Menschlichkeit nicht verlieren

Dominik Durner
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    Pfarrer im Landkreis Aichach-Friedberg nutzen Künstliche Intelligenz mittlerweile rege. Zum Glück.
    Pfarrer im Landkreis Aichach-Friedberg nutzen Künstliche Intelligenz mittlerweile rege. Zum Glück. Foto: Oliver Berg, dpa (Symbolbild)

    Den sprichwörtlichen Teufel hat Papst Leo XIV. mit seiner KI-kritischen Enzyklika „Magnifica humanitas“ am Pfingstmontag zwar nicht an die Wand gemalt, damit aber zumindest eine Grundsatzfrage aufgeworfen: Wie kann die Kirche im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz mit dieser umgehen? Im Landkreis Aichach-Friedberg nutzen Geistliche die KI bereits rege – aber zum Glück mit Augenmaß.

    Es dürfte kein Geheimnis sein, dass die Kirche – sowohl katholisch als auch evangelisch – mit großen Problemen zu kämpfen hat. Die Zahl der Austritte bleibt hoch, 2025 verließen 650.000 weitere Kirchensteuer-Zahler die beiden großen Kirchen. Zudem mangelt es an Priestern. Die seit 2012 eingeführten Pfarreiengemeinschaften sind eine Folge davon.

    Immer mehr Kirchenaustritte, immer mehr Aufgaben: KI kann Pfarrer in Aichach-Friedberg entlasten

    Bei diesem immer größer werdenden Arbeitsumfang und den zugehörigen Aufgabenfeldern ist es nur verständlich, dass Pfarrer auf Hilfsmittel jedweder Art zurückgreifen – ja, zurückgreifen müssen. Die Priester, die es noch gibt, sollen bitte jede Möglichkeit nutzen, die ihnen die Arbeit erleichtert. Denn sie stehen ja nicht nur sonntags auf der Kanzel: Zu ihrem Job gehört neben ihrer Kernkompetenz, der Seelsorge, viel Verwaltung und Menschenführung. Auch Gottesdienste wollen vorbereitet werden.

    Wichtig ist: Die Pfarrer im Wittelsbacher Land sind als Menschen unverzichtbar. Das haben sie auch selbst verstanden. Ob Predigten oder die Arbeit in der Seelsorge: Die KI kann niemals das ersetzen, was die Quintessenz des Glaubens ist. Nämlich persönliche Nähe – und Menschlichkeit.

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