KI in der Kirche: Bloß die Menschlichkeit nicht verlieren
Künstliche Intelligenz kann auch für Geistliche eine Entlastung sein. Die katholischen Pfarrer im Kreis Aichach-Friedberg zeigen ein feines Gespür in der Thematik.
Es dürfte kein Geheimnis sein, dass die Kirche – sowohl katholisch als auch evangelisch – mit großen Problemen zu kämpfen hat. Die Zahl der Austritte bleibt hoch, 2025 verließen 650.000 weitere Kirchensteuer-Zahler die beiden großen Kirchen. Zudem mangelt es an Priestern. Die seit 2012 eingeführten Pfarreiengemeinschaften sind eine Folge davon.
Immer mehr Kirchenaustritte, immer mehr Aufgaben: KI kann Pfarrer in Aichach-Friedberg entlasten
Bei diesem immer größer werdenden Arbeitsumfang und den zugehörigen Aufgabenfeldern ist es nur verständlich, dass Pfarrer auf Hilfsmittel jedweder Art zurückgreifen – ja, zurückgreifen müssen. Die Priester, die es noch gibt, sollen bitte jede Möglichkeit nutzen, die ihnen die Arbeit erleichtert. Denn sie stehen ja nicht nur sonntags auf der Kanzel: Zu ihrem Job gehört neben ihrer Kernkompetenz, der Seelsorge, viel Verwaltung und Menschenführung. Auch Gottesdienste wollen vorbereitet werden.
Wichtig ist: Die Pfarrer im Wittelsbacher Land sind als Menschen unverzichtbar. Das haben sie auch selbst verstanden. Ob Predigten oder die Arbeit in der Seelsorge: Die KI kann niemals das ersetzen, was die Quintessenz des Glaubens ist. Nämlich persönliche Nähe – und Menschlichkeit.
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