Ein Tauschvertrag von 1616 lenkt den Blick auf einen besonderen Teil der Adelsrieder Geschichte. Mit ihm kam es zu einer Änderung der Besitzverhältnisse. Bis dahin hatte ein Teil von Adelsried zum Hochstift, also dem Bischof gehört, der andere dem Kloster Heilig Kreuz in Augsburg. Nach den Urkunden bildete der Bach Laugna für diese Zugehörigkeit die Grenze. Die Güter rechts der Laugna gehörten zum Kloster, die links zum Hochstift. 1616, kurz vor Beginn des 30-jährigen Krieges, kam es zum Tausch. In einem Vertrag einigten sich die beiden Grundherren, die Güter von Göggingen, Honsolgen und Ostendorf (beide bei Buchloe) mit dem halben Teil von Adelsried zu tauschen. Mit dem Tauschvertrag kam das Kloster Heilig Kreuz in den Besitz des gesamten Dorfes.
Adelsried
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