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Augsburg
29.06.2022

Ist der Hauptbahnhof leistungsfähig genug für die Zukunft?

Der Augsburger Hauptbahnhof könnte, wenn die Strecke Augsburg-Ulm ausgebaut wird, zu klein werden. Die Bahn gibt dazu eine Untersuchung in Auftrag.
Foto: Ulrich Wagner

Plus Der Bahnausbau Ulm-Augsburg macht mehr Zugverbindungen möglich. Ist der Augsburger Hauptbahnhof dem Verkehrsaufkommen gewachsen? Zwei Studien sollen das jetzt klären.

Nun also doch. Im Zuge des Bahnausbaus zwischen Ulm und Augsburg muss die Leistungsfähigkeit des Augsburger Hauptbahnhofs  noch einmal genauer untersucht werden. Er gilt als wichtiger Knotenpunkt für den Deutschlandtakt, in dem die Züge eines Tages verkehren sollen. Geplant sind häufigere Zugverbindungen. Ob der Hauptbahnhof dem steigenden Verkehrsaufkommen überhaupt gewachsen wäre, wurde zuletzt aber immer wieder bezweifelt. Jetzt sollen zwei neue Studien Klarheit bringen.

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30.06.2022

Liebe Abgeordnete aus dem ( und für !) den Augsburger Raum,
sind Sie liebe Herren nun endlich aufgewacht, als die Untergrundarbeiten im Augsburger Hauptbahnhof schon fertig sind, das was Ihnen jeder Modellbahner sagen kann, fordern Sie jetzt in Zusammenarbeit mit der DB als Studien, früher sagte man GUTACHTEN und was kam dabei bisher heraus : Mist und viel Papier, denn Sie haben die Wirklichkeit vergessen :

1 ) warum lassen Sie auf Gleisen mit Bahnsteig Güterzüge und Schnellgüterzüge durch den HBF rauschen, wozu ?
frei nach dem Motto : "das war schon immer so, warum sollten wir das ändern"
2 ) warum haben Sie bei der Breite der neuen Bahnsteige gepennt, diese müßten, um den prognostizierten Verkehrsaufkommen
gerecht zu werden, jeweils 6 m (!) breiter sein, um die Durchflussmöglichkeit der Fahrgäste zu gewährleisten
3 ) warum haben Sie nicht auf einen extra-Güterzuggleis zwischen den Gleisen 1 + 2 , bzw. 3 + 4 , 5 + 6 , 7 + 8 bestanden (!),
um den Durchfahrtverkehr von Güter- zum Personenverkehr zu trennen
4 ) wie wollen Sie 400 ( geplant bis 2030 sogar 600 ) zusätzliche (!!) Zugfahrten im Güterverkehr auf der Strecke Donauwörth -
Augsburg in den Griff bekommen, wenn diese Strecke nicht vierspurig ausgebaut ist, zudem auch die dann leistungs-
fähige Neubaustrecke aus Stuttgart für weiteren Verkehr sorgt, der HBF in Augsburg ist dafür nicht ausgelegt
5 ) Unser Abgordneten Nachwuchs ( Doppel-Name) sollte sich bei einer Modellbahn einmal anschauen, daß man nicht
zuerst das Gleisbett fertigstellt und dann über Signale und Weichen nachdenkt, das ist reiner Wahl-Populismus und
ist absolut wirklichkeitsfern. KLeiner Hinweis ; das Stellwerk kann man nachrüsten, aber dazu muß man aber auch
klar wissen, welche Technik eingebaut werden soll und nicht zuvergessen die Verkabelung, aber das ist ja nicht
tragisch, bei zwei neuen Tiefgeschossen kann man ja beruhigt wieder alles aufbutteln ode die Kabel bengalisch
an der Decke langlaufen lassen, liebe SWA da bekommt ihr noch manches Kuckucksei von den Volksvertretern
ins fertige Straßenbahnnest ( Entschuldigung : Wendeschleife ohne Durchfahrt) gelegt
6 ) Wie will die Deutsche Bahn und die anderen Verkehrsunternehmen, wie Agilis, BRB usw. den Fahrplan einhalten,
wenn der ZU- und AB-Lauf zum und vom HBF Augsburg ständig mit überfüllten Gleisen blockiert wird
7 ) Die neuen Triebzüge sind länger und so lassen sich nicht mehr 2 Züge am gleichen Bahnsteig abfertigen
8 ) Für die prognostierten Fahrgastzahlen von 2026 bis 2032 ist der Zugang über die Bahnhofshalle bereits heute zu klein
9 ) Sie vergessen, daß der gesamte TRAM-Verkehr für die Linie 3 nach Stadtbergen und die Kliniklinie, falls sie
mal aus dem Westportal fahren sollte, auch über die beiden Verteilerebenen abgewickelt wird
und zum Schluß : 10 ) denken Sie daran, die Fahrgäste werden immer älter und die brauchen dann etwas länger, denn
die Prognosen gehen von unbepackten Fahrgästen im Alter von 15 - 40 Jahren aus, i der Reisezeit sind auch die
mitgeführten Koffer und großen Rucksäcke zu berücksichtigen, die das Lauftempo der Menschen jeder Alters-
gruppe erheblich verlangsamen, sind Rolltreppen und Transportbänder ähnlich dem MUC - Airport vorgesehen ?
Oder geben Sie einfach zu, liebe Abgeordnete, daß Ihre Parteibazi's als Verkehrsminister durch jahrelange Verzögerung mit Daten aus den 90-er Jahren gearbeitet haben und keine Bange : Stuttgart 21 geht nicht vor 2030 voll ans Netz, also haben Sie noch genügend Zeit, die Bevölkerung jahrelang zu beschwichtigen.
Wichtigster Kernsatz : "diese Entwicklung konnte keiner ahnen" - damit sind Sie immer aus dem Schneider.
Mein persönlicher TIPP an Sie liebe MdB's, MdL's und Co. : fahren Sie mal nach Hamburg ins Miniaturwunderland und lassen sich dort erklären, wie reibungsloser Bahnverkehr abläuft, zudem macht es Spaß ! Und der Nachwuchs - Abgeordnete kann sich dann auch die Verkabelung von Signalen und den Einbau von Weichen erklären lassen.

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30.06.2022

Ein paar wahre Kerne mit einigen Übertreibungen gemixt...

>> 4 ) wie wollen Sie 400 ( geplant bis 2030 sogar 600 ) zusätzliche (!!) Zugfahrten im Güterverkehr auf der Strecke Donauwörth -
Augsburg in den Griff bekommen <<

Woher sind die Zahlen? In der Höhe m.E. komplett unplausibel.

>> 5 ) Unser Abgordneten Nachwuchs ( Doppel-Name) sollte sich bei einer Modellbahn einmal anschauen, daß man nicht
zuerst das Gleisbett fertigstellt und dann über Signale und Weichen nachdenkt, das ist reiner Wahl-Populismus und
ist absolut wirklichkeitsfern. <<

Natürlich sind das Gleisvorfeld und die Signaltechnik übliche Stellen für Leistungssteigerung.

Stichwort Gleis 170

https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnhof_Augsburg-Oberhausen

>> Im dritten Gutachterentwurf des Deutschlandtakts soll bis 2026 das Gleis 170 zwischen Augsburg-Oberhausen und Augsburg Hauptbahnhof zum Hauptgleis ertüchtigt werden. Dafür sind, zum Preisstand von 2015, Investitionen von 8 Millionen Euro vorgesehen.<<

>> 7 ) Die neuen Triebzüge sind länger und so lassen sich nicht mehr 2 Züge am gleichen Bahnsteig abfertigen <<

Erläutern Sie das mal; ich würde ja meinen, dass die Bahnsteiglängen im Umland der limitierende Faktor sind. Auch auf 2 Desiro HC wird noch was hinten drauf fahren können.

>> 8 ) Für die prognostierten Fahrgastzahlen von 2026 bis 2032 ist der Zugang über die Bahnhofshalle bereits heute zu klein <<

Risiko Rolltreppenausfall ist da schon relevant; ansonsten der nahe Süd- und vsl. auch der Posttunnel bleiben.


Die Kommunikation von Bahn und Politik bezüglich des Augsburger HBF schon verbesserungsbedürftig. Da wird zu schnell manche Frage oder mancher Vorschlag mit einer Märchenstunde abgebügelt. In diesem Zeitalter fällt einem das halt irgendwann auf die Füße - und genau an dem Punkt sind wir jetzt.

Die für mich relevante Frage ist, wie stark der Augsburger HBF für den Schienennahverkehr als Sackbahnhof genutzt wird und damit Gleis um Gleis mit wendenden Zügen und der Wendezeit belastet wird. Eben weil man das Projekt durchlaufender Nahverkehrszüge nicht mehr ernsthaft weiter verfolgt.

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