Nach dem 2:2 im direkten Duell beim TSV Nördlingen II steckt der TSV Dinkelscherben im Abstiegskampf weiter in der Klemme. Mit 32 Punkten stehen die Lila-Weißen auf einem der beiden Relegationsplätze und damit einen Zähler hinter Nördlingen. „Wir haben es nicht mehr in der eigenen Hand, aber wir glauben noch daran“, sagt Trainer Stefan Kauer.
Mit dem TSV Meitingen, der am Sonntag auf dem Kaiserberg gastiert, und dem TSV Haunstetten warten auf die Reischenauer noch zwei Gegner, die sich beide berechtigte Hoffnungen auf Platz zwei machen. Für Nördlingen geht es gegen das bereits als Absteiger feststehende Schlusslicht FC Maihingen, danach gegen den SV Wörnitzstein-Berg. Theoretisch mischt auch die SpVgg Joshofen-Bergheim mit ihren 38 Punkten noch im Rennen mit. Der Aufsteiger bekommt es zum Abschluss mit dem VfL Ecknach und dem FC Horgau zu tun.
Dinkelscherben muss in den verbleibenden Spielen punkten
Für Dinkelscherben ist die Rechnung klar: In den verbleibenden beiden Spielen müssen möglichst viele Punkte her — und gleichzeitig Hilfe von anderer Seite. Hoffnung schöpft Kauer vor allem aus dem jüngsten Auftritt in Nördlingen. „Die Trainingswoche war gut und auch die Leistung in Nördlingen war gut. Selbst in Unterzahl hatten wir noch Chancen auf das Siegtor.“ Dennoch droht der Umweg über die Relegation. Dort bekämen es die Lila-Weißen in Runde eins mit einem Vertreter der Bezirksliga Süd zu tun – aller Voraussicht nach mit der SpVgg Langerringen oder dem FC Königsbrunn.
Meitingen hofft auf Relegation
„Wir wollen aus den letzten zwei Spielen alles rausholen, was rauszuholen ist“, sagt Meitingens stellvertretender Abteilungsleiter Jürgen Erhard. Das wäre auch ganz im Sinne des scheidenden Trainers Andreas Wessig und dessen Nachfolger Fabian Wolf. Die Relegation wäre laut Erhard natürlich ein Traum, aber noch wichtiger sei, dass auch die zweite Mannschaft aufsteigt. Riesig gefreut hat man sich beim TSV Meitingen, dass man zuletzt Unterstützung vom TSV Gersthofen erhalten habe. Nach dem 2:2 gegen den VfR Neuburg, das für Gersthofen die Meisterschaft bedeutete, hat man sich mit einem Kasten Bier bedankt. „Das hat uns sehr gefreut, aber nach dem Ausgleich in letzter Minute doch ein bisschen bitter geschmeckt“, sagt Erhard.
Für den TSV Zusmarshausen geht es am Sonntag gegen den Tabellensiebten, BC Rinnenthal. Die Mannschaft kann aber ohne Druck aufspielen, sie hat den Verbleib in der Bezirksliga bereits gesichert. Zuletzt gab es ein 0:0 gegen Joshofen-Bergheim. (AZ, ilia)
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