Bei der jüngsten Gemeinderatssitzung in Biberbach ging es abermals um die fatale Haushaltssituation. Wie berichtet, hatte das Landratsamt den vorgeschlagenen Haushaltsplan bereits einmal abgelehnt. Nun präsentierte Biberbachs Bürgermeister Wolfgang Jarasch die Ergebnisse aus einer nicht-öffentlichen Sitzung. Zuletzt hatte das Landratsamt vor einer drastischen Erhöhung der Pro-Kopf-Verschuldung in Biberbach gewarnt. Nun hat der Gemeinderat einen neuen Plan beschlossen. Jarasch verdeutlichte: „Wir müssen sparen, wo es geht.“ Im vorgestellten Plan, der die Jahre von 2024 bis 2027 umfasst, werden viele Ausgaben drastisch gekürzt und Projekte verschoben. Darunter etwa Zuschüsse für die Musikschule, die Renovierung des Lehrerzimmers der Grundschule und der Anbau an das Feuerwehrhaus Affaltern. Die letzten beiden Projekte könnten ab 2030 neu diskutiert werden.
Biberbach
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