Rund zehn Millionen Euro sind im Investitionsprogramm der Gemeinde Zusmarshausen für den Bau des neuen Hortes neben der Grund- und Realschule vorgesehen. Allein im Jahr 2026 plant die Gemeinde Ausgaben in Höhe von zwei Millionen Euro für das Großprojekt. Im Gemeinderat ging es nun darum, wie die Kindereinrichtung künftig mit Energie versorgt werden soll.
Eigentlich hatte sich das Gremium bereits auf eine Wärmepumpe geeinigt. Im Zuge des Aufbaus eines Nahwärmenetzes im Hauptort gibt es die Möglichkeit, auch den Hort an dieses Netz anzuschließen. „Der Betreiber kam auf uns zu und hat uns auch angeboten, die Leitungen bis zum Hort zu verlängern“, so Bürgermeister Bernhard Uhl. Die Konditionen sollen dabei dieselben sein, wie für die Bevölkerung sowie die anderen öffentlichen Gebäude, die an das Nahwärmenetz angeschlossen werden. Die Rede ist von 12,95 Cent pro Kilowattstunde, wobei das Gremium den Preis nochmals verhandelt sehen möchte.
Wie sich die Energiekosten mittel- und langfristig entwickeln werden, könne man aktuell nicht sagen, so Uhl. „Die Anschlusskosten sind beim Nahwärmenetz jedenfalls geringer, weil der Betreiber die Kosten trägt. Das wäre bei der Wärmepumpe anders.“ Der Gemeinderat hob den Beschluss aus dem November, in dem man sich für die Wärmepumpe entschieden hatte, und plant nun mit einem Anschluss an das Nahwärmenetz weiter. Bereits in mehreren Sitzungen war der Hort Thema. In dem zweistöckigen Gebäude soll insgesamt Platz für 150 Kinder sein.
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