Das Ziel ist bekannt: Nach dem Bau der neuen Bahngleise sollen ICE und andere Fernzüge in 26 Minuten von Ulm nach Augsburg fahren können. Was aber geschieht, wenn die Knotenbahnhöfe Ulm und Augsburg gar nicht genug Kapazitäten haben, um die wachsende Zahl an Zügen zu bewältigen, die dort mit dem neuen Fahrplan des Deutschlandtaktes einfahren sollen? Der Augsburger Landrat Martin Sailer (CSU) befürchtet, dass der Nahverkehr dann auf der Strecke bleiben könnte. Zu seinem Vorschlag, die beiden Bahnhöfe in das Großprojekt Bahnausbau Ulm-Augsburg mit einzubeziehen, hat sich nun auch die Bahn geäußert.
Landkreis Augsburg