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Langweid: Das Lechmuseum in Langweid hat am UNESCO-Welterbetag geöffnet

Langweid

Das Lechmuseum in Langweid hat am UNESCO-Welterbetag geöffnet

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    Einzigartig: Der Blick in den Turbinenraum.
    Einzigartig: Der Blick in den Turbinenraum. Foto: Marcus Merk

    Am UNESCO-Welterbetag sind historische Stätten zu besichtigen, die eine besondere Bedeutung für ihre Region hatten. In und um Augsburg sind das die vielen Wasserkraftwerke entlang von Wertach und Lech. Sie waren Teil des „Augsburger Wassermanagement-Systems“ und erzählen von der großflächigen Elektrifizierung im letzten Jahrhundert. Seit 1907 wird im Wasserkraftwerk Langweid Strom erzeugt. Bis heute trägt es zur Energieversorgung der Region bei. Dort befindet sich das Lechmuseum Bayern, das seinen Besuchern Einblicke in die Entwicklung der Wasserkraft, die Bedeutung des Lechs sowie aktuelle Aspekte des Natur- und Artenschutzes bietet. Ein Rundgang führt über mehrere Ebenen des Kraftwerks und durch den Außenbereich. Ein besonderes Highlight ist die begehbare historische Turbinenkammer.

    Thema Energiewende

    Auch in diesem Jahr lädt die interaktive „LEW-Zukunftsbox Energie“ dazu ein, sich mit Fragen der Energiewende und des eigenen Beitrags zu mehr Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen. Zum 125-jährigen Firmenjubiläum der LEW ergänzt ein zusätzliches Infoangebot den Besuch im Lechmuseum. Es gibt Einblicke in die Entwicklung der Energieversorgung in der Region – von den Anfängen der Elektrifizierung bis hin zum heutigen Umbau des Energiesystems – und zeigt, mit welchen Maßnahmen die LEW heute Versorgungssicherheit und Stabilität in Zeiten der Energiewende sichern möchte.

    Eintritt frei

    Das Lechmuseum Bayern ist am UNESCO-Welterbetag, am Sonntag, 7. Juni, von 10 bis 18 Uhr (letzter Einlass: 17 Uhr) geöffnet. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei. Weitere Informationen unter www.lechmuseum.de im Internet. (AZ)

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