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Ludwig Ganghofer: Vom Forstkind zum Schriftsteller in Welden

Welden

Ludwig Ganghofer wurde durch den Schwäbischen Holzwinkel geprägt

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    Die Amtsstube des Herrn Oberförsters August Ganghofer.
    Die Amtsstube des Herrn Oberförsters August Ganghofer. Foto: Heinz Münzenrieder

    Warum auch immer: Ludwig Ganghofer zog es nicht – obwohl die guten Eltern es gerne so gesehen hätten – zur grünen Försterei. Die Voraussetzungen hierzu wären günstig gewesen: Vater August war 13 lange Jahre königlicher Revierförster in Welden. Dort – in der idyllisch gelegenen Holzwinkelgemeinde - verbrachte der in Kaufbeuren geborene Ludwig seine Kindheit und Jugend. Doch für den Vater war dies noch lange nicht das Ende der Kariere: Er stieg auf zum Ministerialrat und Leiter der Königlich-Bayerischen Forstverwaltung in München. Die von ihm eingeleiteten Reformen sind heute noch mehr als nur eine Fußnote im Buch des Bayerischen Forstwesen. Weit brachte es auch dessen Bruder, der ebenfalls eng mit dem Forst liiert war.

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