Kommunen, die in den Genuss von Fördergeldern für die städtebauliche Entwicklung und Verschönerung ihrer Städte erhalten möchten – etwa für einen neuen Stadtplatz oder einen Park mit Spielplatz und Bühne, müssen etliche Kriterien erfüllen. Für das ISEK (Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept) ist etwa eine Beteiligung der Bürgerschaft zwingend nötig. So sollen ihre Ideen und Wünsche in den Prozess einfließen. Die Stadt Neusäß hat ein solches Verfahren bereits vor einigen Jahren für das Städtebauprojekt „Neue Mitte Westheim“ durchlaufen, nun ist dasselbe für die Entwicklung im Kern von Alt-Neusäß geplant. Im Sommer 2025 war deshalb – allerdings recht kurzfristig – eine Bürgerwerkstatt anberaumt, um die Bürgerbeteiligung zu gewährleisten. Es waren gut 30 Bürgerinnen und Bürger nach einem Aufruf der Stadt und des Planungsbüros Schirmer in die Stadthalle gekommen, um ihre Vorschläge kundzutun. Eine Stunde lang wurden sechs einzelne Themengebiete besprochen: 1. Stadtbild und öffentlicher Raum; 2. Wohnen & Wohnungswirtschaft; 3. Gewerbe, Einzelhandel & Versorgung; 4. Verkehr & Mobilität; 5. Freizeit, Kultur & Tourismus sowie Bildung & Soziales; 6. Landschaft, Energie, Klimaschutz & -anpassung.
Neusäß
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