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So läuft der bayernweite Warntag im Landkreis Augsburg ab

Landkreis Augsburg

Wo im Landkreis Augsburg die Sirenen stehen, die am bayernweiten Warntag zu hören sind

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    Am Donnerstag, 12. März, werden im Landkreis Augsburg probeweise die Sirenen ausgelöst. Doch nicht jede Kommune verfügt über einen bestimmten Warnton, der jetzt nachgerüstet werden muss. (Symbolbild)
    Am Donnerstag, 12. März, werden im Landkreis Augsburg probeweise die Sirenen ausgelöst. Doch nicht jede Kommune verfügt über einen bestimmten Warnton, der jetzt nachgerüstet werden muss. (Symbolbild) Foto: Stefan Sauer/dpa

    In ganz Bayern werden am Donnerstag, 12. März, verschiedene Warnsysteme für den Bevölkerungsschutz getestet. Ab 11 Uhr sollen Testwarnungen über verschiedene Kanäle – Sirenen, Warn-Apps und Cell Broadcast – erfolgen, um die Funktionalität der Systeme zu überprüfen und aufeinander abzustimmen sowie die rund 180 Katastrophenschutz-Sirenen im Landkreisgebiet zu testen. In diesem Jahr kommt jedoch ein bislang nicht gehörter Ton hinzu. Doch der ist nicht überall im Landkreis verfügbar.

    Was wird getestet?

    Dabei handelt es sich um den Ton zur Entwarnung durch Sirenen. Ob das überall klappt, ist jedoch unklar, sagt Landrat Martin Sailer. „Da diese Funktion seit vielen Jahren nicht mehr genutzt und an den meisten Sirenenanlagen nicht mehr eingebaut wurde, muss sie erst nach und nach nachgerüstet werden. Der Ton zur Entwarnung wird aus diesem Grund nicht überall zu hören sein. Die Gemeinden sind allerdings gemeinsam mit den entsprechenden Fachfirmen dabei, die Nachrüstung schnellstmöglich umzusetzen“, so Sailer weiter. Neben den Sirenen für den Katastrophenschutz befinden sich im Landkreisgebiet zudem rund 80 Sirenen, die bislang nur zur Alarmierung der Feuerwehr eingesetzt und jeden ersten Samstag im Monat getestet werden, diese werden deshalb am bayernweiten Warntag nicht aktiviert.

    Wo stehen im Landkreis Augsburg Katastrophenschutz-Sirenen?

    Katastrophenschutz-Sirenen sollen die Bürgerinnen und Bürger in Bereichen warnen, die besonders gefährdet oder in der Umgebung von Einrichtungen mit besonderem Gefahrenpotenzial – wie zum Betrieben, die Gefahrstoffe verarbeiten – sind. Das ist auch der Grund, warum es diese Sirenen nicht in jeder Kommune, sondern vorrangig im Umkreis der genannten Betriebe gibt. Im Landkreis Augsburg befinden sich diese Bereiche im Norden, Nord-Westen und im Süden, da dort entsprechende Chemiebetriebe angesiedelt sind. Im Zuge der Umstellung auf die digitale Alarmierung wird der Ton zur Warnung und Entwarnung der Bevölkerung allerdings auch in immer mehr Gemeinden außerhalb der genannten Gefährdungsbereiche nachgerüstet. Damit reagieren die Kommunen auf die Notwendigkeit der Warnung in vielen anderen Notfalllagen, wie zum Beispiel bei Unwetter oder Hochwasser.

    Gibt es noch zusätzliche Warnmöglichkeiten?

    Zusätzlich zu den Sirenen gibt es im Landkreis 21 schnell einsetzbare mobile Lautsprechanlagen (sogenannte MOBELAs), die Durchsagen ermöglichen und auch als mobile Sirene fungieren können. Diese Lautsprecheranlagen sind bei mehreren Feuerwehren stationiert und können schnell auf Fahrzeugen der Feuerwehr befestigt werden. Für bestimmte Ereignisse, insbesondere ein drohendes Hochwasser, sind bereits Fahrtrouten vordefiniert, sodass ein möglichst schneller und effektiver Einsatz stattfinden kann. Als weitere Warnmöglichkeit, um die Bürgerinnen und Bürger neben Radio- und Lautsprecherdurchsagen sowie Sirenen schnell und effizient über eine Gefahrenlage zu informieren, kommt das Warnsystem „Cell Broadcast“ zum Einsatz. Dabei werden Kurznachrichten mit Gefahrenhinweisen an Mobiltelefone verschickt, die in dem jeweiligen Gefahrenbereich eingebucht und angeschaltet sind. Außerdem gibt es etwa die kostenfreie Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes, kurz NINA. NINA und Cell Broadcast werden am 12. März ebenfalls ab 11 Uhr getestet. Ab 11.30 Uhr erfolgen Entwarnungen über die Warn-Apps sowie über Cell Broadcast.

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