Rund zehn Kilometer Luftlinie sind es zwischen den Sportplätzen des SV Hammerschmiede und des TSV Leitershofen. Ein neutraler Platz wäre also im Optimalfall zirka fünf Kilometer entfernt gewesen. Zum Relegationsspiel um einen Platz in der Kreisliga mussten die beiden Clubs und ihre Fans aber jeweils eine Fahrt von über 30 Kilometern nach Langerringen antreten. „Eine Weltreise, die jede Menge Zuschauer kostet“, schüttelte Leitershofens Abteilungsleiter Oswald Seizinger den Kopf. „Aus der Stadt Augsburg, die ungefähr in der Mitte gelegen hätte, lagen keine Bewerbungen vor“, erklärte Kreisspielleiter Günther Behr (Neuburg) den Austragungsort im äußersten Süden des Landkreises: „Auch die Vereine, die ich angefragt habe, haben mir abgesagt.“ Nach 95 Minuten inklusive Nachspielzeit war Seizinger der Austragungsort egal: Sein TSV Leitershofen hatte die Partie vor 564 zahlenden Zuschauern mit 2:1 gewonnen und steht nun mit einem Bein in der Kreisklasse.
Fußball
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