Lange musste der TSV Dinkelscherben zittern, bevor der Klassenerhalt geschafft war. Erst im Elfmeterschießen setzten sich die Lila-Weißen in der Relegation gegen den TSV Babenhausen durch. Während der Klassenerhalt der Dinkelscherber eine Zitterpartie war, sicherte sich der Aufsteiger TSV Zusmarshausen dank einer starken Hinrunde den Klassenerhalt relativ sorgenfrei. Mit etwas Abstand blicken die Verantwortlichen der Bezirksligisten auf die Saison zurück, ziehen ein Fazit und verraten ihren Spieler und ihr Highlight der Saison.
Zusmarshausen ist zufrieden
TSV Zusmarshausen (Tabellenplatz 8, 39 Punkte)
Saisonrückblick von Reinhard Brachert, Sportlicher Leiter: „Wir haben als Aufsteiger eine sehr gute Vorrunde gespielt und einige richtig gute Partien. In der Rückrunde haben wir nicht mehr dieselbe Punktanzahl wie in der Hinrunde geholt, aber wir sind insgesamt sehr zufrieden mit 39 Punkten und Platz acht. Wir hatten nichts mit dem Abstiegskampf zu tun und haben gezeigt was wir können. Die Bezirksliga ist keine einfache Liga, aber wir wollen den Schwung mitnehmen und auch in einer Liga, die nächstes Jahr stärker wird, die Klasse halten.“
Moment der Saison: „Die Euphorie des Aufstiegs hat uns teilweise durch die tolle Vorrunde getragen. Da gab es viele interessante Spiele, in denen wir tollen Fußball gespielt haben. Die Siege gegen Horgau und Dinkelscherben waren besonders schön.“
Spieler der Saison: „Das ist schwierig zu sagen. Die Mannschaft selbst ist entscheidend. Ich weiß, das ist eine Floskel, aber das Team gewinnt Spiele gemeinsam und darauf kommt es an. Die Mannschaft hat es zusammen mit dem Trainerteam wirklich gut gemacht.“
Dauerbrenner: Raif Husic (30 Einsätze/2700 Minuten); Fabian Strehle (30 Einsätze/2333 Minuten); Marc Sirch (27 Einsätze/2237 Minuten).
Topscorer: Marc Sirch (15 Tore/6 Assist); Luca Jaskolka (9 Tore/3 Assist); Tim Wilde (4 Tore/5 Assist).
Beim TSV Dinkelscherben kam dieses Jahr alles zusammen
TSV Dinkelscherben (Tabellenplatz 13, 35 Punkte).
Saisonrückblick von Abteilungsleiter Martin Mehr: „Die Saison 2025/2026 war mehr als bescheiden. Die Sommervorbereitung und das erste Punktspiel hatten eigentlich mehr versprochen. Aber gleich nach dem zweiten Punktspiel gegen Joshofen war der Wurm drin. Da hatten wir 90 Minuten lang das Spiel bestimmt haben und am Ende in der Nachspielzeit durch ein Eigentor 0:1 verloren. Marco Schneider hat sich mit einem Schlüsselbeinbruch auch noch schwerer verletzt. Dieses Spiel hat uns dann für die gesamte Vorrunde irgendwie aus der Bahn geworfen und wir sind nicht mehr richtig in Tritt gekommen. Danach kam auch noch ein Kreuzbandriss von Kapitän Simon Motzet dazu. Und Anfang dieses Jahres hat sich dann Marco Schneider mit einem Kreuzbandriss verletzt. Aber wenigstens konnten wir in den beiden Relegationsspielen dann die Saison doch noch zum Guten wenden.“
Moment der Saison: „Ganz klar die Relegation. Das zweite Spiel in Balzhausen gegen Babenhausen vor über 1300 Zuschauern war ein besonderes Erlebnis für alle Spieler. Das schweißt auch zusammen und wir wollen den Schwung in die kommende Saison mitnehmen.“
Spieler der Saison: „Johannes Singl und Max Micheler. Beide sind erst zur Winterpause nach schweren Verletzungen wieder ins Training eingestiegen und haben uns spielerisch sehr geholfen.“
Dauerbrenner: Lukas Kania (30 Einsätze/2700 Minuten); Daniel Wiener (28 Einsätze/2447 Minuten); Thomas Kubina (27 Einsätze/2200 Minuten).
Topscorer: Hakan Avci (11 Tore/1 Assist); Felix Rost (11 Tore/1 Assist); Thomas Kubina (9 Tore/12 Assist).
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