Stadtbergen hat ein neues Feuerwehrauto. Es heißt GW-L2, was für Gerätewagen-Logistik steht, und nimmt in wenigen Tagen ganz offiziell seinen Dienst auf. Die Helfer der Freiwilligen Feuerwehr Stadtbergen haben es vor Kurzem voller Freude in Empfang genommen. Jetzt bekommt der GW-L2 noch die Aufkleber im Design der Stadtberger Feuerwehr. Dann wird es ernst für den Neuen.
Knapp 430.000 Euro kostet der neue Gerätewagen, der Ende November von der Firma Ziegler Feuerschutz aus Rendsburg in Stadtbergen angeliefert wurde. Die Regierung von Schwaben hatte 41.000 Euro an Zuwendungen zugesagt, bevor die Stadt Mitte 2022 das europaweite Vergabeverfahren mithilfe einer Rechtsanwaltsgesellschaft in Gang setzte. Markus Voh, Leiter des Ordnungsamtes in Stadtbergen, verwies auf Einzelheiten bei der Ausstattung wie etwa ein Lichtmast mit LED-Technik oder eine Winde mit fünf Tonnen Zugleistung bei einfacher Lage.
Das alte Fahrzeug hat 40 Jahre auf dem Buckel
Etwas mehr als 2400 Euro konnten durch Änderungen letzten Endes noch eingespart werden. Das alte Fahrzeug ist inzwischen 40 Jahre alt und soll für einen etwa vier- bis fünfstelligen Betrag weiterverkauft werden. Vom Stadtratsbeschluss für die Neuanschaffung eines neuen Gerätelogistik-Wagens bis zu seinem ersten Einsatz sind fast viereinhalb Jahre vergangen.
Umso mehr feierten die Feuerwehrleute jetzt die Ankunft des 320 PS-starken neuen Fahrzeugs. Bürgermeister Paulus Metz sagte: „Wir als Stadt müssen uns freuen, dass wir wieder gut ausgerüstet sind“. Er nutzte die Gelegenheit, den Einsatz der freiwilligen Helfer bei der Feuerwehr zu loben und ging er auf die stille Alarmierung ein.
Seit einiger Zeit werden die Feuerwehrleute in Stadtbergen nachts nicht mehr über Sirenen zum Einsatzort gerufen, sondern über Funk, weil Anwohner sich beschwert hatten, dass sie von Sirenen aus dem Schlaf gerissen wurden. Die Leute könnten sich umdrehen und weiterschlafen, während die Feuerwehrler aufstehen müssten, um zum Rettungseinsatz zu eilen, gab der Bürgermeister zu bedenken.
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