Glamour, Haltung und große Illusionen: Wenn Chris Kolonko die Bühne betritt, wird Travestie zu einem schillernden Spiel mit Identitäten, Ironie und Emotion. Kurz vor seinem Auftritt in Neusäß spricht der 57-Jährige mit unserer Redaktion im Interview über seine Heimat Augsburg, die Freiheit der Bühne und darüber, warum man manchmal nicht nett sein darf, sondern der Hammer sein muss.
Herr Kolonko, Augsburg gilt als Ihre künstlerische Heimat und hat Sie entscheidend geprägt.
CHRIS KOLONKO: Absolut. In Augsburg hat alles begonnen: der Traum, Maskenbildner zu werden, die Friseurausbildung, Gesang, Tanz und Schauspiel im Showdance-Studio. Augsburg war mein Fundament – erste Shows, erste Bühnenschritte, erstes Vertrauen in die eigene Kunst. Diese Anfänge tragen mich bis heute.
An den allerersten Auftritt in der Region erinnern Sie sich bestimmt noch...
KOLONKO: Oh ja. Natürlich. Mein erster größerer Auftritt war eine Modenschau in der Kongresshalle für Friseur Gabriel, kurz darauf eine Abschlussveranstaltung im Showdance-Studio. Dort hat mich das Bühnenfieber endgültig gepackt.
Um kommentieren zu können, müssen Sie angemeldet sein.
AnmeldenSie haben noch kein Konto? Kostenfrei registrieren