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Rüstungsschmiede Rheinmetall will auf dem Lerchenberg Munition vernichten

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Die bewegte Geschichte des Lerchenbergs

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    Die Aufnahme zeigt Flüchtlinge, die nach der Vertreibung aus ihrer Heimat ab 1948 auf dem Lerchenberg unterkamen.
    Die Aufnahme zeigt Flüchtlinge, die nach der Vertreibung aus ihrer Heimat ab 1948 auf dem Lerchenberg unterkamen. Foto: Konrad Friedrich (Repro)

    Der Lerchenberg unweit von Emersacker und Zusamaltheim ist derzeit wieder Gesprächsstoff. Dieses Mal, weil auf dem 41 Hektar großen Areal der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall eine Altmunition-Beseitigungsanlage errichten will. Damit geht die bewegte Geschichte des Geländes weiter.

    Zwischenstation für Heimatvertriebene

    Die Nationalsozialisten hatten dort Sprengstoff-Vorprodukte herstellen lassen. Nach dem Krieg siedeltn sich dort Heimatvertriebene mit Kleingewerken wie Schreinerei, Färberei oder Gerberei an. Das Lebensmittelgeschäft Brix aus Emersacker sorgte für die Lebensmittel. 1949 soll dort ein Volkfest stattgefunden haben. 1961 übernahm die Bundeswehr das Gelände und lagerte dort Munition. 1994 wurde das Depot aufgelöst, drei Jahre später wurde das gesamte Gelände an privat verkauft. Zur Jahresmitte 2025 erwarb dann Rheinmetall das Areal. (fk)

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