Mit höheren Beiträgen für die Betreuung ihrer Kinder müssen die Eltern in Altenmünster für die Benutzung der Kindertageseinrichtungen ab Herbst dieses Jahres rechnen. Vor zwei Jahren fand letztmals eine Anpassung der Gebühren statt. „Insbesondere die Personalkosten haben sich in den vergangenen Jahren aufgrund tarifvertraglicher Änderungen und merklicher Tariferhöhungen deutlich erhöht“, erläuterte Bürgermeister Florian Mair die unumgängliche Maßnahme. Für die beiden Einrichtungen in Zusamzell und Altenmünster, in denen aktuell insgesamt gut 280 Kinder betreut werden, sind in diesem Haushaltsjahr 2,66 Millionen Euro allein an Personalaufwand eingeplant. Im vergangenen Jahr ergaben sich Gesamtausgaben in Höhe von 2,54 Millionen Euro. Demgegenüber standen Einnahmen mit 1,57 Millionen Euro, in denen die Elternbeiträge mit 244.000 Euro den kleinsten Teil ausmachten. Letztendlich verblieb für die Gemeinde ein Defizit von 1,26 Millionen Euro. Um den stetigen Anstieg dieser Position im Haushalt etwas abzumildern, beschloss der Gemeinderat die Benutzungsgebühren ab dem neuen Kindergartenjahr um 20 Prozent anzuheben. Das bisher separat bezahlte Spielgeld von monatlich acht Euro soll künftig in die regulären Gebühren mit einbezogen werden.
Altenmünster
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