Das Gewerbegebiet in Wollbach bekommt einen Wendehammer. Darauf hat sich der Marktrat in Zusmarshausen geeinigt. So sollen Lastwagen dort ansässige Firmen wie Chefs Culinar, Dormakaba oder Edna problemlos erreichen können. Jetzt müssen die Pläne für das Gewerbegebiet nördlich der Autobahn A8 noch einmal ausgelegt werden.
Der Gedanke, einen Wendehammer zu errichten, war gereift, als die bisherigen Pläne für die Änderungen am Wollbacher Gewerbegebiet auslagen. Aus sieben verschiedenen Richtungen waren relevante Einwände eingegangen. Darunter auch einer vom Landratsamt Augsburg. Das Amt sah erschließungsrechtliche Probleme, wenn die bisher gezeigten Pläne so bleiben würden, wie sie sind.
Stichstraße in Wollbach ohne Wendemöglichkeit
Der Grund dafür ist eine zwischen Dormakaba und Harald Gerbing Mineralölhandel vorbeiführende Durchfahrt, die laut Bürgermeister Bernhard Uhl ursprünglich bei der Firma Fischer und Schweiger wieder auf die Straße Im Zusamtal führen sollte. Inzwischen sei daraus aber eine Stichstraße geworden, die vom Kreisverkehr 108 Meter in Richtung Norden ins Gelände führt.
Lastwagen, die hier fälschlicherweise einfahren, müssten also 108 Meter rückwärtsfahren, um wieder hinauszukommen. 100 Meter gelten als zumutbar, wie es hieß. Außerdem würde der Lkw-Fahrer bei diesem Manöver rückwärts auf den Kreisverkehr zusteuern. Das Landratsamt verwies darauf, dass an dieser Stelle mit erschließungsrechtlichen Problemen gerechnet werden müsse. Der Zusmarshauser Marktrat hat deshalb einstimmig entschieden, den Wendehammer an die Stichstraße zu bauen und die Pläne noch einmal geändert. Sie werden nun erneut ausgelegt.
Gewerbegebiet in Wollbach liegt direkt an der A8
Das Gewerbegeiet liegt verkehrsgünstig direkt an der A8 im Norden von Zusmarshausen. In den vergangenen Jahren hatten hier ansässige Unternehmen jedoch mehrfach über Hochwasser geklagt. Auch der torfhaltige Boden war ein Grund dafür, dass auf dem 20 Hektar großen Areal schon größere Erdarbeiten nötig waren.