Seit mehr als drei Wochen sitzt Dogan Güvercin in der Flüchtlingsunterkunft am Kobelweg in Augsburg in Corona-Quarantäne. Die Lage dort sei angespannt, vor allem, weil die Menschen nicht verstehen, was mit ihnen geschieht, berichtet der Kurde. Dreimal sei ein Termin genannt worden, wann die Menschen das Haus wieder verlassen dürfen, dreimal sei der Termin ohne Begründung verlängert worden. „Nicht nur ich frage mich, wann wir hier endlich wieder rauskommen“, so der Flüchtling. Er spricht von Aggression und Gewalt unter den Bewohnern und von untragbaren hygienischen Zuständen. Bad und Toiletten seien „extrem ekelig“ und nicht nutzbar.
Augsburg