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Augsburg: Holbein-Gymnasium: CSU-Fraktion will an Gesamtsanierung festhalten

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Holbein-Gymnasium: CSU-Fraktion will an Gesamtsanierung festhalten

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    Bekommt das Holbein-Gymnasium eine Generalsanierung oder wird diese auf unbestimmte Zeit verschoben?
    Bekommt das Holbein-Gymnasium eine Generalsanierung oder wird diese auf unbestimmte Zeit verschoben? Foto: Silvio Wyszengrad

    Nachdem bekannt wurde, dass die Stadt wegen explodierender Kosten beim gesamten 300-Millionen-Euro-Schulsanierungsprogramm unter anderem die Generalsanierung des Holbein-Gymnasiums auf unbestimmte Zeit verschieben will, hat sich nun die CSU-Stadtratsfraktion vor dem am Mittwochnachmittag anstehenden Bildungsausschuss zu Wort gemeldet. In einem Brief an Oberbürgermeister Kurt Gribl beantragt sie, doch an dem Grundsatzbeschluss von Mai 2017 an der Gesamtsanierung des größten Augsburger Gymnasiums festzuhalten. Damit fährt sie einen anderen Kurs als Bildungsreferent Hermann Köhler (CSU).

    Dafür sollen die in Haushalt eingestellten Mittel zur Erarbeitung eines Sanierungs-Stufenplanes verwendet werden. Der Plan werde, so in dem Schreiben, den Gremien zur Entscheidung vorgelegt. Es wird betont, dass die CSU-Fraktion Wert darauf lege, im Dialog mit der Schule Sanierungsmaßnahmen zu identifizieren, die sofort und unabdingbar gemacht werden müssten. Dabei soll die Schule ihrerseits aktiv eine abgestimmte Priorisierung einbringen.

    Dialog mit der Schule

    Zuvor hatte Dieter Fiedler, Schulleiter des Holbein-Gymnasiums, gegenüber unserer Redaktion kritisiert, dass man von der geplanten Streichung der Generalsanierung kalt erwischt worden sei. Weder vom Bildungsreferat noch dem Schulverwaltungsamt sei man vorab informiert worden, dass das Thema am Mittwoch auf der Tagesordnung des Bildungsausschusses des Stadtrats stehe.

    Die Stadt bekommt zunehmend Probleme, mit ihrem 300-Millionen-Euro-Schulsanierungsprogramm auch den tatsächlichen Sanierungsbedarf an den Augsburger Schulen zu decken. Hintergrund ist, dass beim Thema Brandschutz und Statik die Probleme größer sind als erwartet und die einkalkulierten Kosten übersteigen. In dem Zuge will nun Bildungsreferent Köhler die vor zwei Jahren beschlossene Generalsanierung des Holbein-Gymnasiums, die wohl auf einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag gekommen wäre, auf unbestimmte Zeit verschieben, weil kein Geld da ist. Stattdessen soll es punktuelle Maßnahmen geben. Auch andere Schulen sind von der Entwicklung betroffen.  (skro/ina)

    Mehr lesen Sie dazu hier:  Stadt will Schulsanierung aus Geldmangel streichen

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