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Augsburg
27.10.2021

Jeder 30. Augsburger hat im Schnitt gegen die Corona-Regeln verstoßen

Am Kuhsee in Augsburg hielten sich im Sommer 2020 Jahres einige Leute nicht an die strengen Regeln in Corona-Zeiten. Rund 11.000 Bußgeldverfahren hat die Stadt bislang eingeleitet.
Foto: K. Rainer Krieger (Archiv)

Plus In der Pandemie haben die Behörden in Augsburg Tausende Bußgelder verhängt, die Einnahmen gehen in die Millionen. Im bayernweiten Vergleich ist die Stadt bislang ganz vorne.

Man konnte schon mal durcheinander kommen im Laufe der Corona-Pandemie. So viele Regeln, so viele Änderungen. Wer, zum Beispiel, im Januar einige Spielplätze im Augsburger Stadtteil Oberhausen ansteuerte, konnte dort etwas ratlose Eltern sehen, die vor Anlagen standen, die laut Beschilderung aufgrund der Infektionslage "vorübergehend geschlossen" waren. In dem Fall allerdings hatten sich offenbar Mitarbeiter der Stadt selbst geirrt; Spielplätze waren zu der Zeit eigentlich geöffnet, auch wenn dort Maskenpflicht und Abstandsgebot galt. Die fälschlich angebrachten Plakate wurden schnell entfernt, ohnehin dürfte sich die Zahl der Corona-Bußgelder, die wegen Verstößen auf Spielplätzen verhängt wurden, "allenfalls im sehr niedrigen Bereich bewegen", wie Ordnungsreferent Frank Pintsch (CSU) mitteilt. Insgesamt betrachtet allerdings ist die Zahl der Corona-Verstöße in der Stadt hoch. Die Einnahmen für die öffentliche Hand gehen in die Millionen, im Schnitt ist bereits gegen jeden 30. Augsburger ein Verfahren wegen derartiger Ordnungswidrigkeiten eingeleitet worden.

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27.10.2021

Wie gut, dass wir uns nur am Stempflesee aufgehalten habe, da hatte man seine Ruhe. Und was erreicht man, wenn man Strafen mit der Gießkanne verteilt? Dass die Menschen vorsichtiger werden und kreative Wege finden, das System zu umgehen.
Falls die bayerische Staatsregierung die Revision gegen das Urteil des Verwaltungsgerichtshofs verliert, dürfen die ganzen Bußgeldbescheide rückwärts abgewickelt werden. Hoffentlich!

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