Am Bauzaun ist eine rote Rose befestigt, auf einem Sockel sitzt ein kleiner weißer Teddybär, ein Mann zündet zur Mittagszeit eine Kerze an: Es sind Zeichen der Trauer um das 22 Monate alte Mädchen, das am Samstag bei einem Unfall auf dem Spielplatz in der Dieselstraße von einem umgestürzten Baum erschlagen wurde. Das Kind starb wenige Stunden später. Die 28-jährige Mutter, die ebenfalls vom Ahorn getroffen wurde, ist schwer verletzt. Sie befindet sich nach Angaben der Polizei aber nicht in Lebensgefahr. Das tragische Unglück von Oberhausen beschäftigt nicht nur die Menschen. Es laufen polizeiliche Ermittlungen. Es geht um die Frage, warum der 20 Meter große und einige Tonnen schwere Baum urplötzlich umgefallen ist und ob alle Vorschriften zur Sicherung von Spielplätzen eingehalten worden sind. Die Stadt hat auf das Unglück schnell reagiert. Mehrere Spielplätze wurden kurzfristig gesperrt, um notwendige Baumarbeiten schnell zu erledigen.
Augsburg