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Augsburg
26.10.2019

So kamen die ersten Augsburger "Light Nights" bei Besuchern an

Die ersten Augsburger "Light Nights" haben viele Menschen auf die Straßen gelockt, um das Spektakel mit zu verfolgen.
Foto: Klaus Rainer Krieger

Wenn alles dunkel ist, erstrahlen Augsburgs Gebäude in neuem Licht. Die "Light Nights" lockten viele in die Stadt. Was sie sich für die Zukunft wünschen.

New York, Moskau, Peking – und nun Augsburg. Die Macher des „Festival of Lights“ wissen, wie man Städte in Szene setzt. Am Wochenende zeigten sie den Augsburgern, wie schön bunt ihre Stadt auch bei Nacht sein kann. Zahlreiche Gebäude an Fugger- und Rathausplatz waren abends in Farbenspiele getaucht. Das Lichtspektakel, das erstmalig in Augsburg stattfand, lockte viele Menschen an.

"Light Nights" in Augsburg: Die Kahnfahrt auf dem Augsburger Rathaus

Melanie Gabber, die mit ihrer Familie aus Friedberg gekommen ist, war von der Show begeistert. Besonders gefielen der 40-Jährigen die 3-D-Effekte. Die Musikuntermalung fand sie „gigantisch“. Josefine Waldeck war ein Fan von der Lichtshow am Rathaus. Besonders toll fand die 27-Jährige, dass Augsburger Sehenswürdigkeiten wie die Kahnfahrt via Projektion auf den Fassaden von Rathaus und Perlach zu sehen waren. Gerne würde sie halbjährlich eine solches Event in Augsburg haben.

Christoper Pupeter reiste für die Illuminationen etwas weiter an. Der 41-jährige Österreicher macht gerade mit seiner Familie am Ammersee Urlaub und ist von dort aus nach Augsburg gefahren. „Super toll“ sagte er zu den „Light Nights“. Armin Beck gefiel die Veranstaltung ebenfalls sehr gut. Noch besser fände der 62-jährige Augsburger die Lichtshow am Rathaus, wenn sich nicht alle 20 Minuten dasselbe Video wiederholen würde. Er schlug verschiedene Varianten vor, sodass man den ganzen Abend bei den „Light Nights“ verbringen könnte ohne sich zu langweilen. Auch vom Fuggerplatz hätte sich Beck mehr erwartet. Trotzdem könnten die „Light Nights“ seiner Meinung nach öfter stattfinden.

Auch Lothar Winkler, 61, könnte sich ein Event wie die „Light Nights“ zweimal im Jahr gut vorstellen. Bei der Show am Rathaus begeisterte den Augsburger vor allem das Zusammenspiel vom Licht mit den Fenstern des Rathauses. Hinter jedem einzelnen Fenster des Rathauses, erzählt Citymanager Heinz Stinglwagner dazu, wurde im Vorfeld extra ein weißer Vorhang als Projektionsfläche angebracht.

Augsburg-Besucher von den "Light Nights" fasziniert

Die Stadt hat sich das Ereignis einen mittleren fünfstelligen Betrag kosten lassen. Initiiert wurde es vom Stadtmarketing. Dort war man über die Menge der Besucher überrascht. „Wie viele es waren, kann ich schlecht sagen. Aber Rathausplatz und Philippine-Welser-Straße waren zeitweise komplett voll“, freute sich Stinglwagner. Menschen hätten sich danach bei den Veranstaltern bedankt. Das sei ihm noch nie passiert. „Die Besucher waren fasziniert. Es herrschte eine einzigartige Stimmung.“ Nach dieser erfolgreichen Premiere in Augsburg, findet Stinglwagner, schreiten die „Light Nights“ nach einer Wiederholung.

Die ersten Augsburger "Light Nights" haben viele Menschen auf die Straßen gelockt, um das Spektakel mit zu verfolgen.
Foto: Klaus Rainer Krieger

„Wenn man künftig Partner und Sponsoren miteinbinden könnte, müsste das finanziell auch gut darstellbar sein.“ Vielen Augsburgern, so ist es auch den sozialen Netzwerken zu entnehmen, würde das gefallen. Und an die Adresse der Kritiker, es würde zu viel Strom kosten, meinte Stinglwagner: Es werde weniger Strom verbraucht als bei der normalen Beleuchtung. Überhaupt sei dies, so der Citymanager, mit am aufwendigsten gewesen. Nämlich die herkömmliche Beleuchtung in der Innenstadt für die Stunden der Vorführungen auszustellen.

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Die Diskussion ist geschlossen.

27.10.2019

Es lebe der Diesel!!!!!


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27.10.2019

Maja S. da sind wir einer Meinung. Das ganze Licht, was täglich durch sinnlose Beleuchtung an Gebäuden und Einkaufscentren an Energie verbraucht wird, mit Kohlestrom erzeugt(weil ja keine Sonne scheint für PV) ist sicher mehr CO 2 Ausstoß als die PKW´s auf den Straßen, aber mit deren Abschaltung lassen sich keine Steuern einnehmen. Durch dieses Licht sterben sicher soviel Insekten, wie durch Spritzmittel in der Landwirtschaft. Solche Überlegungen spielen bei den Klimaschützern aber keine Rolle.

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27.10.2019

Sollte nicht das Klima gerettet werden und Strom sparen angesagt sein?Unnötige Beleutungen sollten längst ein Ende haben.

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27.10.2019

Ich hab's mich nicht schreiben getraut. Lichtverschmutzung war auch schon mal ein Thema.

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27.10.2019

Es war eine schöne Idee, eine schöne Show und für eine "schwäbelnde provinzielle Kleinstadt" hat Augsburg da einen schönen Hingucker zustande gebracht! Mir hat's gefallen!

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27.10.2019

Das war und ist überhaupt nichts zum vor 1 Woche zu Ende gegangenen "festival of lights" in Berlin (welches auch eine ganze Woche läuft) .
.
Augsburg ist eine schwäbelnde provinzielle Kleinstadt , die sich für groß und wichtig hält . Wie eben die dortigen Einwohner !

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27.10.2019

Dann bleiben Sie doch das nächste Mal einfach in Berlin.

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28.10.2019

Mei, es bringt halt nix, sich mit einer Hauptstadt zu vergleichen. Natürlich sind das dort andere Dimensionen als bei uns.

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28.10.2019

Wenn man nichts tut klagen die Leute, Augsburg sei ein Kaff in dem man noch nicht mal tot über den Zaun hängen möchte, wenn man was tut klagen die Leute, das sei doch kein Vergleich zu Berlin und eine Umweltsauerei... Typisch Datschiburg.

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28.10.2019

Es sind aber nicht die selben Leute, Herr Keller. ;-) Und Einheitsmeinungen gab es nicht mal in der DDR.

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28.10.2019

ich fürchte, oft genug SIND es die selben Leute...

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26.10.2019

Die Sonnenschirme haben etwas gestört

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