Laut einem Bericht derSüddeutschen Zeitungwill der Landwirtschaftliche Versicherungsverein (LVM) aus Münster seine Tochtergesellschaft, die Augsburger Aktienbank (AAB), verkaufen. Spekulationen dazu gab es schon länger, nun soll sich dem Medienbericht nach der LVM mit dem britischen Finanzkonzern FNZ geeinigt haben. Als Informationsquelle nennt die Zeitung Unternehmenskreise des LVM.
Mitarbeiter der Augsburger Aktienbank sind verunsichert
Der Versicherer selbst will den Verkauf jedoch weder bestätigen noch dementieren. „Kein Kommentar“, teilt der Pressesprecher auf Anfrage unserer Redaktion mit. Aus Augsburg heißt es: „Es gibt seit geraumer Zeit verschiedenste Überlegungen, wie es mit der Augsburger Aktienbank weiter gehen soll. Aber wie die Zukunft konkret aussieht, dazu gab es unseres Wissens nach bislang keine Entscheidung“, so Aktienbank-Sprecher Thomas Roßmann.
Unter den rund 380 Beschäftigten vor Ort würden solche Medienberichte für Unruhe und Unsicherheit sorgen. Schließlich wäre der Verkauf der Bank ein einschneidendes Ereignis. Da bislang völlig offen sei, wie die Zukunft aussieht, seien auch Diskussionen über mögliche Konsequenzen für die Arbeitsplätze deutlich verfrüht. „Eine Lösung für die AAB kann darüber hinaus auch unabhängig von der Standortfrage und einer Arbeitsplatzdebatte gefunden werden“, so Roßmann weiter.
Lesen Sie dazu auch: Gold, Schmuck, Aktien: Für wen lohnt sich ein Bankschließfach?