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Augsburger Plärrer: Wackeliger Trip in die Karibik

Augsburger Plärrer

Wackeliger Trip in die Karibik

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    Wer ins „Big Bamboo“ will, muss erst einmal über eine wackelige Hängebrücke. Belohnt werden die Besucher mit aufwendigem karibischen Flair. 800 000 Euro kostete die Anlage.
    Wer ins „Big Bamboo“ will, muss erst einmal über eine wackelige Hängebrücke. Belohnt werden die Besucher mit aufwendigem karibischen Flair. 800 000 Euro kostete die Anlage. Foto: Siegfried Kerpf

    Alles beginnt mit einem freundlichen „Aloha“. Und zur Begrüßung gibt es für jeden Gast eine Blumenkette um den Hals. Dazu wiegen sich wohlgeformte Hula-Hula-Mädchen im Rhythmus karibischer Klänge.

    Was dann aber kommt, ist eine ziemlich wackelige Angelegenheit. Zuerst müssen die Besucher des „Big Bamboo“ auf dem Plärrer über einen hin und her kippenden Steg balancieren oder sich, auf einem Floß stehend, an einem Seil über das erste Wasserhindernis ziehen. Auch im weiteren Verlauf besteht immer wieder mal die Gefahr, sich nasse Füße zu holen. Denn 20000 Liter Wasser sprudeln in dem Becken, das sich im Eingangsbereich des „Big Bamboo“ befindet. Der Weg führt dann über eine zehn Meter lange Hängebrücke in eine große Bambushütte, der das Fahrgeschäft seinen Namen zu verdanken hat. In der stilisierten Hütte sind einige weitere Hindernisse zu überwinden, bis der Besucher am Ausgang noch unbeschadet zwei große Wasserfontänen passieren muss.

    Einige Elemente des „Big Bamboo“ kennt man schon. Neu ist aber die Präsentation des Ganzen. Denn das Thema „Karibik“ ist in dieser Form noch von keinem Fahrgeschäft aufgegriffen worden. Außerdem wird im großen Stil mit moderner Multi-Media-Technik gearbeitet. So befindet sich ein zehn Quadratmeter großer Bildschirm an der Frontseite des „Big Bamboo“. Dort werden kleine Filme mit schönen, fröhlichen Menschen an karibischen Stränden gezeigt, um Besucher anzulocken.

    „Die Anlage ist brandneu. Der Plärrer ist erst unsere dritte Station, die wir damit angefahren haben. Eigentlich wollten wir schon an Ostern in Augsburg mit dabei sein. Aber die Anlage ist leider nicht rechtzeitig fertig geworden“, sagt Robert Hempen, Chef des „Big Bamboo“. Schon der Urgroßvater des 26-Jährigen war mit einer Marionettenbühne auf Volksfesten unterwegs. Ihm ist also der Beruf des Schaustellers in die Wiege gelegt worden. Und auch um die nächste Generation Schausteller müssen sich die Kempens keine Sorgen machen. Denn der fünf Monate alte Nachwuchs der Familie ist bereits im Maxi-Cosi mit dabei.

    Vier Jahre dauerten Planung und Bauzeit

    Mehr als 800000 Euro hat die Anlage gekostet, von der Konzeption bis zur Fertigstellung vergingen rund vier Jahre. Der Aufwand scheint sich gelohnt zu haben. „Das Thema Karibik kommt sehr gut an bei den Leuten. Denn fast jeder verbindet damit positive Gedanken an Urlaub, Sonne, Strand und Meer. Bis jetzt sind wir trotz einiger regnerischer Tage sehr zufrieden mit dem Zuspruch des Publikums“, freut sich der junge Schausteller.

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