„Leichter wird’s nicht.“ Dessen ist sich Bennie McMillan bewusst, der es unter die verbliebenen 24 Kandidaten und damit in die Live-Shows von „ The Voice of Germany“ geschafft hat. Nachdem er in den sogenannten „blind auditions“ das Jurorenteam von Boss Hoss für sich einnehmen konnte und anschließend auch in den „Battles“ bestand, ist der 32-jährige Augsburger weiter im Rennen um den Titel.
Während am Brandenburger Tor in Berlin ausgelassen ins neue Jahr hineingefeiert wurde, war Bennie McMillan, wie er sagt, „brav im Hotel“, verpasste den Auftritt seiner Boss Hossler, schützte seine Stimme aber bewusst vor Wind und Wetter. Schließlich konzentriere er sich im Moment nicht aufs Feiern, sondern auf die Arbeit und die Vorbereitung auf den jeweils nächsten Auftritt – in diesem Fall am heutigen Donnerstag. Zu sehen ist er dann um 20.15 Uhr auf ProSieben.
Weihnachten hat der Show-Kandidat im engsten Familienkreis verbracht und dabei eigenen Angaben nach „richtig abschalten“ können. Denn bei den Gesprächen sei „The Voice of Germany“ nicht das zentrale Thema gewesen. Trotzdem ist für Bennie McMillan die „Zeit meines Lebens“. Es sei alles „spannend und toll“, gleichzeitig aber auch „ungewiss“. Inzwischen sei er am Flughafen und in seiner Heimatstadt schon erkannt und auf die Fernsehauftritte angesprochen worden.
Erst Kinderpfleger, dann Musiker
Nach einer Ausbildung zum Kinderpfleger absolvierte er eine musikalische Grundausbildung auf der Berufsfachschule für Musik in Krumbach. Denn er ist überzeugt davon, dass seine beruflichen Perspektiven in der Musik liegen.
Es bleibt spannend. Denn wie schon die vergangenen Auftritte zeigten, heißt es für Bennie McMillan auch künftig gegen eine mächtige Stimmgewalt anzusingen. In der hochkarätig besetzten Show soll immerhin die „Stimme Deutschlands“ gekürt werden. Feedbacks von Größen wie Nena, Rea Garvey, Boss Hoss oder Xavier Naidoo zu bekommen, ist für Bennie McMillan „Bestätigung und Freude“. Und so ist es auch Xavier, der die Herausforderung in einer seiner Liedzeilen auf den Punkt bringt: „Dieser Weg wird kein leichter sein.“ (sil)