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Kommentar: Baumschutz: Gut, dass die Bürger die Stadt auf Trab bringen

Kommentar

Baumschutz: Gut, dass die Bürger die Stadt auf Trab bringen

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    Wenn Bäume ohne Not beschädigt oder gefällt werden, macht dies die Bürger wütend.
    Wenn Bäume ohne Not beschädigt oder gefällt werden, macht dies die Bürger wütend. Foto: Michael Hochgemuth

    Schon klar, der städtischen Umweltverwaltung macht es viel Arbeit, wenn Bürger Baumschäden melden. Denn die Meldungen häufen sich, insbesondere auch, seit die Augsburger Baumallianz, bestehend aus Bürgern, mit dem festen Willen angetreten ist, energisch Baumschutz einzufordern. Das setzt den Umweltreferenten und seine Verwaltung unter Druck. Und das ist gut so.

    Bürger müssen beim Baumschutz wachsam bleiben

    Zwar muss man Umweltreferent Reiner Erben bescheinigen, dass er den Baumschutz in Augsburg voranbringt – vor allem mit mehr Aufklärungsarbeit bei Firmen und in der Verwaltung, aber auch mit etwas strengeren Vorschriften, die der Stadtrat abgesegnet hat. Das geschah allerdings erst nach massiven Bürgerprotesten über Baumschäden. Es war viel politischer Druck aus der Bevölkerung nötig, um etwas voranzubringen, und das, obwohl Erben ein Grüner ist.

    Auch jetzt ist es notwendig, dass Bürger beim Baumschutz wachsam bleiben. Auch aus einem anderen Grund: Die Verwaltung macht Baufirmen zwar Vorschriften. Ob diese eingehalten werden, kann die Stadt aus personellen Grünen aber nur in Stichproben überprüfen. Der aktuelle Fall von Baumfrevel in der Alpenstraße wäre vermutlich nie aufgefallen, wenn ein Passant nicht genauer hingeschaut hätte. Deshalb wäre es auch falsch, Laien vorzuwerfen, wenn sie Bagatellen melden. Jeder Verlust von Grün in dicht bebauten Vierteln ist für Anwohner schlimm und fürs Stadtklima prekär. Was wirklich Sache ist, kann nur der Fachmann beurteilen. Auch wenn er damit viel Arbeit hat. Aber das ist sein Job.

    Lesen Sie hierzu auch den Artikel von Eva Maria Knab: Bürger deckt massiven Baumfrevel auf

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