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Handel in Augsburg: Hier gibt es jetzt Ledermode statt Dessous

Handel in Augsburg

Hier gibt es jetzt Ledermode statt Dessous

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    Bislang war Jamil Khan als Importeur von Lederbekleidung tätig. Jetzt betreibt er auch ein Einzelhandelsgeschäft in der Jakobervorstadt.
    Bislang war Jamil Khan als Importeur von Lederbekleidung tätig. Jetzt betreibt er auch ein Einzelhandelsgeschäft in der Jakobervorstadt. Foto: Andrea Baumann

    Viele Jahre lang waren die Geschäftsräume in der Jakoberstraße 38 eine Adresse für Kundinnen (und Kunden), die auf der Suche nach hochwertigen Dessous und Bademode waren. Nach dem Umzug der Ladeninhaberin Sabine Hofmann in die Innenstadt stand das Geschäft leer – aber nur kurz. Mit Jamil Khan hat der Hauseigentümer einen neuen Mieter gefunden.

    Khan ist in der Jakobervorstadt fündig geworden

    Wer den Laden bei St. Jakob betritt, nimmt intensiven Ledergeruch war. Kein Wunder: Khan verkauft dort Lederbekleidung – etwa Jacken und Hosen – sowie Handtaschen. Der Geschäftsmann mit indischen Wurzeln lebt seit 1976 in Deutschland und war zunächst als Maschinenbauingenieur mit einer ganz anderen Materie befasst. 1992 ist er als Importeur und Großhändler in die Lederbranche eingestiegen – die Firma befindet sich in Gessertshausen im Landkreis Augsburg. Jetzt habe er den Wunsch verspürt, noch ein Einzelhandelsgeschäft zu eröffnen und sei in der Jakobervorstadt fündig geworden.

    Khan bezeichnet sein Geschäft als Lederoutlet beziehungsweise Fabrikverkauf. Die Preise seien ähnlich wie im Großhandel, sagt er. Die Waren stammen nach seinen Worten aus der Türkei sowie aus Indien und Pakistan. Überwiegend würden die Erzeugnisse aus Lammleder gefertigt von entsprechend ausgebildeten Nähern. Damit die Qualität passt, arbeite er eng mit der Einkaufs- und Liefergenossenschaft des leder- und textilverarbeitenden Handwerks zusammen, sagt Khan.

    Leder-Geschäft ist Beispiel für Wandel der Jakobervorstadt

    Aktuell finden seine Kunden in der Jakoberstraße jede Menge warm gefütterte Lederjacken. Je nach Saison soll das Sortiment variieren. „Zur Volksfestzeit wird es auch Trachtenmode geben“, verspricht der Geschäftsmann. Das neue Geschäft für Ledermoden ist nur ein Beispiel für den Wandel der Jakobervorstadt. In den vergangenen Jahren haben neben Sabine Hofmann etliche eingesessene Einzelhändler den Stadtteil verlassen oder aufgehört. (bau)

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