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Kommentar: Illegale Hotel-Partys: Kein Respekt vor fremdem Eigentum

Kommentar

Illegale Hotel-Partys: Kein Respekt vor fremdem Eigentum

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    Nach einer illegalen Party im Hostel bot sich ein Bild der Verwüstung. Betreiber Philipp Sturz musste das Apartment komplett renovieren und neue Betten, Matratzen und Möbel kaufen. Gesamtschaden sagt er: Rund 8000 Euro.
    Nach einer illegalen Party im Hostel bot sich ein Bild der Verwüstung. Betreiber Philipp Sturz musste das Apartment komplett renovieren und neue Betten, Matratzen und Möbel kaufen. Gesamtschaden sagt er: Rund 8000 Euro. Foto: Sturz

    Man kann als Hotelbetreiber seinen Gästen nicht ansehen, was sie im Schilde führen. Aber dass der Betreiber des Budget Hotels „Übernacht“ bei gewisser Klientel vorsichtig geworden ist, kann man ihm nicht verdenken.

    Viel Handhabe hat er schließlich gegen diese Art von Randalierern nicht. Kameras auf den Zimmern und in den Apartments sind freilich verboten. Der strenge Datenschutz in Deutschland macht es Übeltätern offenbar auch möglich, notfalls anonym einzuchecken, wenn sie es darauf anlegen.

    Dabei stellen Hoteliers ihr Eigentum zur Verfügung. Die Gäste zahlen ausschließlich für ein Dach über dem Kopf, Bett und Dusche. Leider ist es nicht neu, dass der Respekt vor fremdem Eigentum schwindet. Aber dass man in Hotels exzessive Partys abhält und es einem egal ist, was alles – in welchem Rausch auch immer – kaputt geht, das ist eine neue Dimension.

    Früher hat man noch bei den Eltern im Partykeller gefeiert und eine saftige Strafe kassiert, wenn was daneben lief. Und sauber machen musste man hinterher auch selbst. Heute nimmt man sich als Familie einen Anwalt, damit man nicht für den gesamten Schaden aufkommen muss, den der Sohn mit Freunden angerichtet hat. Wahnsinn.

    Lesen Sie den Artikel dazu: Illegale Partys: Hotel-Gäste hinterlassen Schaden von 8000 Euro

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