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Pfahl-Prozess: Lobbyist Holzer und Ex-Frau legen Geständnis ab

Pfahl-Prozess

Lobbyist Holzer und Ex-Frau legen Geständnis ab

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    Im Prozess gegen Ex-Staatssekretär Ludwig-Holger Pfahls (Bild) legten jetzt weitere mutmaßliche Helfer Geständnisse ab.
    Im Prozess gegen Ex-Staatssekretär Ludwig-Holger Pfahls (Bild) legten jetzt weitere mutmaßliche Helfer Geständnisse ab. Foto: Schöllhorn

    "Ich bereue heute sehr, dass ich mich darauf einließ", ließ Holzer am Mittwoch zu Beginn der Verhandlung vor dem Landgericht Augsburg seinen Anwalt erklären. Er habe aus Freundschaft gehandelt und keine Entlohnung dafür bekommen, betonte der 69-Jährige in der Erklärung. Holzer gab zu, dass er den Verkauf einer Villa Pfahls' in Südfrankreich an einen Strohmann mitorganisierte. Er habe aber niemals mit dem Juristen oder anderen einen Plan ausgeheckt.

    Die 51 Jahre alte Ex-Frau des ehemaligen CSU-Politikers Pfahls räumte in einer Erklärung ihres Verteidigers ein, dass sie sich strafbar machte, als sie ihrem Ex-Mann half. Auch ihre Unterstützung bei dem Scheinverkauf der Villa gestand sie. Grund für die Hilfe bei der Verschleierung des Vermögens sei gewesen, dass ihr im Falle des Todes ihres Mannes die gesamten Vermögenswerte zugutekommen sollten. Gleichzeitig habe sie immer Angst gehabt, dass ihre Beteiligung an den Vorgängen auffliegt.

    Insgesamt müssen sich zur Zeit sieben angebliche Helfer Pfahls' wegen Beihilfe zum Bankrott vor Gericht verantworten. Der ehemalige Rüstungsstaatssekretär selbst ist unter anderem wegen falscher Versicherung an Eides statt, Steuerhinterziehung und Erpressung angeklagt. Am Montag hatte der Jurist bereits gestanden, Millionen im Ausland und in Firmen vor seinen Gläubigern versteckt zu haben. Laut Anklage schuldet er dem Fiskus rund 3,7 Millionen Euro. Trotz seines angeblichen Vermögens gab er sich jedoch jahrelang als mittellos aus.  dpa

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