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Augsburg

29.11.2020

Tödlicher Streit an Haltestelle: 19-jährige Frau stach dem Opfer offenbar in den Hals

Nach einem Streit an der Bushaltestelle Uhlandstraße ist ein Mann gestorben. Nun sitzt eine 19-Jährige in Haft.
Bild: Annette Zoepf

Nach dem Tod eines 28-Jährigen in Pfersee sitzt eine Verdächtige in Untersuchungshaft. Ihr Begleiter, 27, kommt auf freien Fuß.

Nach dem tödlichen Streit am Freitagabend an einer Bushaltestelle in Pfersee, bei dem ein 28-Jähriger getötet wurde, sitzt eine 19-jährige Frau in Untersuchungshaft. Ihr wird nach derzeitigem Stand Totschlag zur Last gelegt. Der 27-jährige Begleiter der jungen Frau, der zunächst auch festgenommen worden war, kam am Sonntag auf freien Fuß. Die bisherigen Ermittlungen, so ein Sprecher der Polizei, hätten keinen ausreichenden Verdacht auf eine Tatbeteiligung ergeben. Laut rechtsmedizinischen Untersuchungen starb der 28-Jährige durch einen Messerstich in den unteren Halsbereich.

Mann stirbt nach Streit mit einem Paar in der Uhlandstraße in Augsburg-Pfersee

Der Streit hatte sich am Freitagabend gegen 18.30 Uhr in der Chemnitzer Straße an der Haltestelle Uhlandstraße zugetragen. Der 28-Jährige stand dort wohl, als das Paar vorbeikam. Es entwickelte sich laut Ermittlungen eine Auseinandersetzung, die tödlich endete. Der genaue Verlauf scheint nach wie vor unklar. Ein Zeuge sagte unserer Redaktion, Anlass sei womöglich ein Griff ans Gesäß bei der Frau oder dem Mann durch den 28-Jährigen gewesen. Bestätigt ist das nicht.

Die Polizei meldet in Augsburg einen Toten nach einer Auseinandersetzung in Pfersee im Bereich der Chemnitzer Straße. Bei der Person handelt es sich um einen 28-Jährigen. Angeblich soll sich die Auseinandersetzung im Bereich einer Bushaltestelle zugetragen haben. Die Polizei ist vor Ort und sucht die Umgebung mit Taschenlampen ab. Die Ermittlungen dauern zur Zeit noch an. Weitere Hintergründe sind bislang nicht bekannt.
Bild: Annette Zoepf

Tödlicher Streit: Freunde des Opfers haben am Tatort in der Uhlandstraße Kerzen und Blumen niedergelegt

Als die Polizei an den Tatort kam, lag der Mann mit schweren Verletzungen auf der Straße vor der Haltestelle. Ein Notarzt habe noch versucht, das Leben des 28-Jährigen zu retten, so Polizeisprecher Michael Jakob. Das Paar flüchtete zu Fuß und wurde noch in der Nacht festgenommen.

 

Am Tatort legten Freunde und Bekannte des Opfers zahlreiche Kerzen und Dinge wie Stofftiere und Engel nieder.

Lesen Sie dazu auch:

Hören Sie hier auch unsere Podcast-Folge mit Eindrücken und Hintergründen zum Königsplatz-Prozess.

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