Startseite
Icon Pfeil nach unten
Augsburg
Icon Pfeil nach unten

Wirtschaft: Osram-Mitarbeiter bangen um Arbeitsplätze

Wirtschaft

Osram-Mitarbeiter bangen um Arbeitsplätze

  • |
  • |
  • |
    Das Unternehmen Osram wird bis zum Jahr 2014 bundesweit 1050 Stellen streichen, nennt aber noch keine Zahl für die Region.
    Das Unternehmen Osram wird bis zum Jahr 2014 bundesweit 1050 Stellen streichen, nennt aber noch keine Zahl für die Region. Foto: dpa

    Das Unternehmen Osram wird bis zum Jahr 2014 bundesweit 1050 Stellen streichen. Bislang wissen nur die Beschäftigten am Standort Berlin, dass hier 400 Stellen wegfallen. Auch in der Region Augsburg bangen jetzt Mitarbeiter um ihren Job.

    In welcher Form sich der Stellenabbau an den Standorten Augsburg und Schwabmünchen niederschlägt, ist offen. „Es gibt hier noch keine Zahlen, die uns vom Vorstand genannt wurden“, sagte gestern Gesamtbetriebsratsvorsitzender Willi Sattler.

    Er geht davon aus, dass Anfang Februar klar sein wird, wie die Zukunft der beiden Standorte aussieht. Mit dem Arbeitgeber gebe es bis dahin Gespräche und Verhandlungen, so Sattler. Dies bestätigt Firmensprecher Stefan Schmidt. Der Augsburger Standort ist einer der wichtigsten Produktionsstandorte für Energiesparlampen, die Auftragsbücher sind gegenwärtig voll.

    Doch die Technologie der Energiesparlampe ist ein Auslaufmodell, die LED-Technik verdrängt das traditionelle Lampengeschäft immer mehr. Für Sattler ist somit klar, dass in den Standort investiert werden müsse: „Das ist ein wesentlicher Aspekt der jetzt anstehenden Verhandlungen.“ Im Augsburger Lampenwerk sind derzeit 1200 Mitarbeiter beschäftigt, in der Sparte des Maschinenbaus sind es 300 Beschäftigte, hinzu kommen 100 Mitarbeiter im Lieferzentrum. An der Steinernen Furt in Lechhausen steht eines von drei Europalagern.

    Im Werk in Schwabmünchen, in dem Osram 400 Mitarbeiter beschäftigt, werden Vorprodukte gefertigt.

    Diskutieren Sie mit
    XXX 0 Kommentare
    hier kommen komentare rein
    Dieser Artikel kann nicht mehr kommentiert werden