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Antisemitismus verschärft Unsicherheit jüdischer Menschen in Augsburg

Augsburg

„Anfeindungen gehören zum Geschäft“: Juden fühlen sich in Augsburg zunehmend unsicher

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    Jüdinnen und Juden fühlen sich in Augsburg zunehmend unsicher. Zuletzt wurden Stolpersteine in der Jesuitengasse antisemitisch beschmiert.
    Jüdinnen und Juden fühlen sich in Augsburg zunehmend unsicher. Zuletzt wurden Stolpersteine in der Jesuitengasse antisemitisch beschmiert. Foto: Rias, Michael Hochgemuth

    Es ist ein frostiger Tag Ende Dezember. Yehuda Shenef kommt zum vereinbarten Treffpunkt in der Innenstadt. In der Tasche hat der Augsburger Jude eine Kippa – für das Foto-Motiv. Im Alltag trage er diese sonst nicht bei sich, sagt der Historiker. Das hat vornehmlich religiöse Gründe. Shenef trägt die Kippa lediglich in der Synagoge oder auf dem Friedhof, wie im Judentum üblich. Aus Sicherheitsgründen würde er aber auch jedem Juden davon abraten, sich in der Öffentlichkeit durch Symbole kenntlich zu machen. In Augsburg hat es zuletzt vermehrt antisemitische Vorfälle gegeben. „Es ist eng geworden“, sagt Shenef.

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