Augsburg befindet sich in einem tiefgreifenden Strukturwandel. Die Wirtschaftskrise mit hohen Energiekosten, verschärftem Wettbewerb und veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen trifft die Stadt mit nicht unerheblicher Wucht. Die Folge: Forvia, Kuka, WashTec, Eberle – die Liste der Unternehmen, die Stellen abbauen oder ins Ausland verlagern, wird länger. Die Folgen sind bereits spürbar, die Arbeitslosigkeit steigt. Immer mehr Menschen aus festen Jobs werden arbeitslos. Das verunsichert und erschwert einen positiven Ausblick in die Zukunft.
Doch nur pessimistisch zu sein, hilft nicht weiter. Es gilt, die positiven Entwicklungen zu erkennen und zu fördern. Denn Augsburg hat auch Stärken: Das Uniklinikum wirkt als zentraler Motor für Beschäftigung im Gesundheitswesen und in angrenzenden Branchen. Allein 2024 entstanden in Augsburg im Gesundheitswesen rund 900 neue Stellen. Laut Agentur für Arbeit verzeichnet der Bereich Gesundheits- und Sozialwesen auch weitere Zuwächse.
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Augsburger Firmen streichen Jobs – doch es gibt auch neue Chancen
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