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Augsburg
19.03.2022

Bürgervereinigung protestiert mit Plakataktion gegen Leerstände in Augsburg

Unter anderem am "Geisterhaus" am Leonhardsberg hat "Augsburg in Bürgerhand" Protestplakate angebracht.
Foto: Michael Hochgemuth

"Augsburg in Bürgerhand" bringt an einigen bekannten Problem-Gebäuden Transparente an. Gefordert wird ein entschiedeneres Vorgehen der Stadt gegen Spekulation.

Die Bürgervereinigung "Augsburg in Bürgerhand" hat mit mehreren am Wochenende an leerstehenden Gebäuden angebrachten Plakaten gegen Wohnungsleerstand in Augsburg protestiert. Transparente wurden unter anderem am "Geisterhaus" am Leonhardsberg, am "Hohen Meer" in der Frauentorstraße sowie an der ehemaligen Hindenburgkaserne in der Calmbergstraße aufgehängt. Die Ursachen für die Leerstände sind unterschiedlich, in der Summe wendet sich "AiB" aber gegen Spekulation mit Wohnraum. Man wolle Leerstände sichtbar machen, nachdem die Stadt das Problem herunterspiele und bisher auch keine einfache Möglichkeit für Bürger und Bürgerinnen eingerichtet habe, Leerstände zu melden.

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19.03.2022

Wem Mieten zu teuer ist, möchte dich selbst ein Haus kaufen. Da werden einigen Leuten mal die Augen aufgehen, was da alles an Kosten anfällt. Insbesondere an Steuern und Unterhalt.

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19.03.2022

Ganz brav gutmenschlich gedacht. Gerade im Haus der Frauentor-Straße gibt es erhebliche Denkmalschutz-Auflagen. Diese Auflagen alle zu erfüllen bedeutet bei den stets steigenden Handwerkslöhnen und den irren Preis-Steigerungen bei Baustoffen einen erheblichen finanziellen Aufwand. Heraus käme eine Kostenmiete pro Quadratmeter von über 20 Euro. Dafür sollte kein Kreuzer an Steuergeld eingesetzt werden. Abhilfe schafft Neubau mit mehr Geschossen als bisher im Durchschnitt gebaut wurde. Statt 4 Etagen könnten es auch 6 Etagen sein, das wären schnell mal 50% mehr Wohnraum zu vertretbaren Kosten. Dazu sind die behördlichen Entscheider jedoch nicht zu bewegen. Fazit: Den Leerstand zu sanieren wird richtig teuer und am Ende hat man für das Steuergeld relativ wenig bekommen. Neubau und höher bauen wäre schon mal eine Teil-Lösung. Dazu kommen muss ein S-Bahnsystem ins Umland, um dem Mietpreisdruck etwas entgegen zu setzen. Mietpreis-Deckel für Neubau wäre fatal, denn dann würde der Bau von Mietwohnungen umgehend eingestellt werden. Den Leerstand sollte man den Spekulanten überlassen, die gerne ihr Geld spekulativ verbrennen dürfen. Nicht jede Spekulation geht gut aus, siehe derzeit den Aktien-Markt. Bezahlbarer Wohnraum geht nur über große Wohnanlagen wobei damit die größte CO2-Einsparung möglich ist, vor allem, wenn man Photovoltaik, Solarthermie und Kraft-Wärme-Koppelung kombiniert. Es ist jedoch weit und breit kein solches Objekt zu erkennen, das in Planung wäre. Interessant wird noch werden, wie man die vielen Migranten unterbringen wird. Die Stadtgesellschaft hängt an hoffnungslos veraltetem Denken und es sieht nicht danach aus, dass sich etwas ändern würde.

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