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Augsburg: Fronleichnamsprozession: Bischof setzt auf gefaltete Hände

Augsburg

Fronleichnamsprozession: Bischof setzt auf gefaltete Hände

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    Fronleichnamsprozession: Bischof setzt auf gefaltete Hände
    Fronleichnamsprozession: Bischof setzt auf gefaltete Hände Foto: Annette Zoepf

    Immer am zweiten Donnerstag nach Pfingsten feiert die Katholische Kirche Fronleichnam als das Hochfest des Leibes und Blutes Christi und damit die bleibende Gegenwart Christi im Altarsakrament. Traditionell finden an diesem Tag auch Prozessionen statt. In Augsburg waren die nötigen Aufbauarbeiten aufgrund des Regens in diesem Jahr nicht möglich, so gab es diesmal nur eine eucharistische Anbetung im Dom. Bischof Bertram Meier, der dem Gottesdienst im fast voll besetzen Dom vorstand, bezeichnete den Tag dennoch als Demonstration und Provokation gegenüber „Gleichgültigkeit und Unwissenheit“. Fronleichnam, so Meier, sei eine Demonstration der anderen Art: „Bei den üblich gewordenen Demonstrationen zeigt man sich auf der Straße, um etwas zu fordern. Wir tun etwas Anderes. Unsere Demonstration setzt nicht auf geballte Fäuste, sondern auf gefaltete Hände.“ Der Begriff Fronleichnam stammt aus dem Mittelhochdeutschen und bedeutet "des Herren Leib". 

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