Die Randale-Nacht im Juni in der Augsburger Maximilianstraße, bei der zahlreiche Einsatzkräfte und Feiernde verletzt wurden, hat weit über Augsburg hinaus für Schlagzeilen gesorgt. Im städtischen Jugendhilfeausschuss, dem neben Stadtratsmitgliedern auch Vertreterinnen und Vertreter von einschlägigen Einrichtungen angehören, bezog Sozialreferent Martin Schenkelberg (CSU) zuletzt Stellung zu den dramatischen Stunden. "Die Vorfälle mit 19 Tatverdächtigen und insgesamt 60 Straftaten haben uns alle aufgeschreckt", sagte er. Unter diesem Eindrück dürfe man aber nicht vergessen, dass in Augsburg, der zweitsichersten Großstadt Deutschlands, rund 40.000 junge Menschen zwischen 15 und 25 Jahren leben. "Die größte Mehrheit verhält sich gesetzestreu und unauffällig." Für Schenkelberg sind die Beschränkungen der Corona-Pandemie zwar "keine Entschuldigung, aber ein Grund für diese Fehlentwicklung". Jetzt gehe es darum, Lösungen zu entwickeln, die den Tag überdauern.
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