Beim Modehändler H&M am Augsburger Moritzplatz ist derzeit keine Kleidung im Schaufenster zu sehen. Stattdessen baumeln große rote Schilder mit dem Aufdruck „Sale“, also Schlussverkauf, von der Decke. Einige Meter weiter wirbt ein Warenhaus mit Rabatten bis zu 70 Prozent. Wieder andere versprechen „Nimm drei, zahl zwei“. Auch der Hinweis „Nochmals reduziert“ begegnet einem beim Spaziergang durch die Stadt immer wieder. Als Kunde hat man das Gefühl, nach den Lockdowns der vergangenen Monate habe der Einzelhandel direkt mit dem Ausverkauf begonnen, um Umsatzausfälle zu kompensieren und Lager zu räumen. Dabei ist der offizielle Start für den Sommerschlussverkauf erst der 30. Juli. Was ist dran an den Hoffnungen der Kunden, in diesem Jahr besonders gute Schnäppchen zu ergattern?
Augsburg