Das letzte Pausenhofkonzert der Schulwerk-Tour kehrte nach Augsburg zurück, diesmal an einen Ort mit besonderer Geschichte. Die Maria-Ward-Schulen sind nicht nur zwei von 46 Schulen des Schulwerks der Diözese Augsburg. Rubi, die bürgerlich Leona Ruben heißt, hat das dortige Gymnasium besucht. Auf dem Schulhof, auf dem sie nun als Rapperin mit Charterfolgen auftrat, hat sie selbst Pause gemacht. Mina (5. Klasse Gymnasium) fand es richtig gut, „dass eine ehemalige Schülerin Sängerin geworden ist und jetzt zu uns an die Schule kommt."
Als Rubi das Mikrofon in die Hand nahm, war klar, dass das kein normaler Schulvormittag werden würde. Die Beats waren bis in die Innenstadt zu hören. Wer vorne stand, wollte nicht mehr weg, wer hinten stand, reckte den Hals. Rubi rappte, die Menge tanzte, und der Schulhof wurde kurzerhand zur Live-Stage unter freiem Himmel. „Das Konzert war vielfältig, bunt, laut und hat Spaß gemacht”, so Konstantin (5. Klasse Gymnasium). Rubi nahm sich sogar ausführlich Zeit für Fotos und Autogramme. Genau solche Momente wollte das Schulwerk mit der Konzertreihe bewusst an seine Schulen, darunter den Campus in Dillingen und Mindelheim, bringen: Erlebnisse, die bleiben und über den Unterricht hinauswirken.
Rubi ließ es während des Auftritts nicht bei Musik. „Macht euren Abschluss, macht euer Abi, aber bemisst euren Wert nicht nur an Noten!“, bestärkte sie 1.400 Schülerinnen und Schüler der zwei Maria-Ward-Schulen. Mit assyrischen Wurzeln, mit „God first" in den Lyrics und einem Sound, der klar ihr eigener ist, hat sie einen Weg eingeschlagen, der ihr gehört. Genau das gab ihrer Botschaft an diesem Tag Gewicht. Schulwerksdirektor Peter Kosak sieht darin keinen Zufall: „Schöner kann man kaum zeigen, was unsere Schulen wollen: keine Lebensläufe formatieren, sondern Persönlichkeiten ermöglichen. Dass dabei manchmal Charts-Platzierungen herauskommen, umso besser. Das ist Heimspiel im besten Sinn. Und Heimspiele darf man auf dem Pausenhof laut feiern!"
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